Danny Boyle ist ein zweifellos interessanter Filmemacher, der sein Publikum nur immer wieder in den Zwiespalt treibt: Auf der einen Seite gibt es satten Applaus für seine wiederholt bewiesene Fähigkeit, neue, spannende Stoffe zu finden, und auf der anderen Seite bekommt man von ihm viel zu oft ästhetisches Brimborium, das von den neuen, spannenden Stoffen ablenkt. Na, guckt doch mal alle her, bei mir geht’s zu wie in einem Musikvideo!
Danny Boyle gehört der inszenatorische Popo versohlt, was aber eines der intensivsten Kinoerlebnisse des Jahres glücklicherweise nicht in die Knie zwingt.Fazit„127 Hours“ ist auf den ersten Blick das komplette Gegenteil von Danny Boyles letztem Film, „Slumdog Millionaire“. Es geht hier um einen strammen Bergsteiger, der in eine Felsspalte fällt, dort nicht mehr herauskommt und nach besagten 127 Stunden einen Arm weniger hat. Statt epischen Bollywood-Gezuckes gibt es diesmal eine One-Man-Show von James Franco, statt majestätischer Kameraflüge reduziert sich das Geschehen auf ein klaustrophobisches Gefängnis aus Steinen.
Noch ist alles ruhig. Zu ruhig.Wer nun glaubt, dass sich Danny Boyle mit „127 Hours“ tatsächlich um 180 Grad gedreht hat, wird bereits in den ersten Minuten des Films eines Besseren belehrt. Bevor es nämlich in die Spalte geht, wird erst mal mit Splitscreens, dramatisch plakativer Gesellschaftskritik, zugefilterter Cliphektik und wummernden Bässen ein mächtig aggressiver Blitzangriff gefahren, der erst zur Ruhe kommt, als der Hauptdarsteller zur Ruhe kommt. Es versteht sich von selbst, dass eine subjektive Videokamera, die auch später noch ausgiebig eingesetzt wird, ebenfalls anwesend ist.
Der Anfang soll wohl einen Kontrast zum relativ statischen Überlebenskampf des restlichen Films bilden, doch auch nach dem eingeklemmten Arm kommt die formale Dynamik keineswegs zur Ruhe. Danny Boyle fuhrwerkt durch jeden Zentimeter der Felsspalte, die Utensilien von James Franco werden zu optischen Riesen-Gimmicks und immer wieder kommen Rückblenden, die dem egoistischen Charakter der Hauptfigur eins auf den Popo geben. Kaum zu glauben, aber auch ohne Bewegung kann es verdammt viel Bewegung geben.
Regie: Danny BoyleGenre:Drama, Abenteuer, BiographieFilmstart: Spieldauer: 90 minDarsteller:Kate Burton, Treat Williams, Kate Mara, James Franco
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Und schon habt ihr die Idee für einen fiktiven Nachfolger geschaffen... :3
Und wer jetzt kommt mit "das is aber echt"...ja dann fragt mal die Personen, die das andere ertragen müssen, ob das nicht auch echt war/ist oO
Aber egal.
Ich sag zum Film nur soviel:
gut, dass er sein Taschenmesser dabei hatte, sonst hätte er sich den glatt abbeißen müssen :p
hätte aber auch gleich den hunger gestillt. wäre sicher effektiver gewesen ^^
Und wer jetzt kommt mit "das is aber echt"...ja dann fragt mal die Personen, die das andere ertragen müssen, ob das nicht auch echt war/ist oO
Aber egal.
Ich sag zum Film nur soviel:
gut, dass er sein Taschenmesser dabei hatte, sonst hätte er sich den glatt abbeißen müssen :p
...da brauche ich nicht auch noch nen einsamen Mann im Fels mit nem appen Arm.
Ich fand Open Water gut. Dafür den, nennen wir es mal Nachfolger, umso schlechter - sogar einer der schlechtesten Filme überhaupt. ;P
www.spio.de/index.asp
wundert mich doch sehr. naja wo die usk zu streng ist scheint die fsk zu lasch zu sein
Von "es wird wirklich haarig" bis zum Ende sind es 30 Minuten. Dass der Film ab 12 freigegeben ist, halte ich für einen schlechten Witz. Geht halt nicht gegen andere Menschen, ne wah?
der film ist ab 12!
Allein die beschriebene Armszene
Allein die beschriebene Armszene klingt absolut nach "öhm wir haben keine story und keine idee wie wir weiter atmosphäre schaffen können"
ala: ich kann nichts, darum mach ich nen skandalfilm
Die gesamte Story basiert auf einer wahren Begebenheit die ich glaube nicht einmal 3 Jahre her ist, ersmal informieren bitte ...
"Als letzte Möglichkeit versucht er wieder seinen Arm zu amputieren, indem er Elle und Speiche durch Biegen des Armes bricht und dann das Gewebe mit dem Taschenmesser durchtrennt."
Allein die beschriebene Armszene
Allein die beschriebene Armszene klingt absolut nach "öhm wir haben keine story und keine idee wie wir weiter atmosphäre schaffen können"
ala: ich kann nichts, darum mach ich nen skandalfilm
Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit...
Mir ist zum ersten Mal bei einem Film übel geworden.
...da brauche ich nicht auch noch nen einsamen Mann im Fels mit nem appen Arm.
Wir mögen einfach diese "One-Man"-Filmchen nicht, es sei wir brauchen Stoff zum einschlafen.
Da kann man froh sein das Mister Boyle nicht auf den 24h-Trip ist und sowas als Episodenformat bringt =).
Da bin ich ja mal gespannt ;-)
Buried interessiert mich auf jedenfall mehr als das hier o.O
Allein die beschriebene Armszene klingt absolut nach "öhm wir haben keine story und keine idee wie wir weiter atmosphäre schaffen können"
ala: ich kann nichts, darum mach ich nen skandalfilm
Ok, betrifft nur zartbeseitete Seelen wie mich aber kann man das nicht auch in 5 Minuten abhandeln, damit man mehr vom Film sehen kann?
Scheint ein Cooler Film zu sein denn man sich im Kino antun solte :)
Da bin ich ja mal gespannt ;-)
JETZT will auch ich ihn sehen ;)
Du wirst doch ohnmächtig! ;) *g*
JETZT will auch ich ihn sehen ;)