Am frühen Morgen des 31. Dezember herrschte Ausnahmezustand bei Microsoft. Als die ersten Meldungen vom Versagen des MP3 Players Zune eingingen, glaubte man noch an eine zufällige Häufung von Unfällen. Doch können tausende von Ausfälle noch Zufall sein? Das fragte man sich nicht nur in den Foren dieser Welt, sondern auch beim Hersteller Microsoft.

Die Lösung musste wohl in der Software verborgen liegen, denn versagt hatten ausschließlich die 30 GB Varianten der in den USA beliebten Player. Man verglich die beiden Versionen, suchte nach Unterschieden und wurde fündig.

Da wurde bei der Entwicklung der Software doch glatt das Schaltjahr vergessen und so konnte der kleine Kasten am 31. Dezember plötzlich mit sich selbst nichts mehr anfangen. Am 01. Januar war der Spuk dann vorbei. Mittlerweile können auch die meisten Geschädigten wieder lachen und Microsoft ist der vielleicht größten Rückrufaktion der MP3-Player-Geschichte noch einmal um Haaresbreite entgangen.