Microsofts Corporate Vice President Phil Spencer hat auf die, als "Resolutiongate" bekannte Diskussion zur Auflösung einiger 'Xbox One'-Titel reagiert.

Xbox One - Phil Spencer: Spielt das Spiel, nicht die Auflösung

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Die Auflösung ist nicht alles, sagt Spencer
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In den letzten Tagen tauchten immer mehr Berichte auf, wonach viele 'Xbox One'-Launchtitel lediglich mit einer Auflösung von 720p veröffentlicht werden. Zuletzt auch bei Dead Rising 3. Besonders besorgniserregend waren die direkten Vergleiche von Battlefield 4 und Call of Duty: Ghosts, die beide auf der PS4 in höherer Auflösung erscheinen werden. Im Zuge dessen kam auch der Begriff "Resolutiongate" auf.

Nun hat Microsofts Corporate Vice President Phil Spencer Stellung dazu bezogen. "Geht und schaut euch die Spiele an. Spielt die Spiele und sagt uns dann, was ihr über den Look denkt. Momentan haben die Spieler keine Möglichkeit, die Spiele anzuspielen. Sie können nicht in ihren lokalen Laden gehen und die Spiele antesten. Von daher überrascht es mich nicht, dass sie sich allein auf die Spezifikationen stürzen. Ich kritisiere auch niemanden dafür. Am Ende des Tages spielen wir die Spiele, nicht deren Auflösung."

Spencer ist sich sicher, dass sich der Fokus auf die reinen Spezifikationen nach dem Launch legen wird, wenn die Spieler endlich auch selber Hand anlegen können. Auch was die Leistung der Xbox One im Vergleich zur PS4 angeht, macht sich Spencer keine Sorgen. "Leistung ist ein subjektiver Begriff. Wir schauen auf alle Möglichkeiten, die wir mit der Konsole bieten und auch auf unsere Investition in Cloud, Kinect und einem All-in-One-System und dem operativen System für schnellen Wechsel zwischen den Programmen."

Microsoft habe eine leistungsfähige Konsole geschaffen, die über ein beeindruckendes Launch-Lineup verfüge. "Wenn es rein nach Bildschirm-Auflösung und Framerate ginge, wäre man ein PC-Spieler. Einfach weil man 800 Dollar für eine Grafikkarte ausgeben kann, um sie einzubauen. Ich habe solche Systeme gebaut. Ich kann solche Spiele spielen. Und ich verstehe es auch. Aber das bedeutet nicht, dass nur da großartige Spiele existieren. Es bedeutet nicht, dass ein PC die beste All-In-One-Erfahrung darstellt."

Es komme einfach nicht darauf an, in einem speziellen Bereich eine höhere Ziffer stehen zu haben, um behaupten zu können, über die bessere Maschine zu verfügen. Das sei so ähnlich wie mit Autos. Es gebe einfach zuviele Faktoren, die darüber bestimmen, zu was das Auto fähig sei und nicht etwa nur ein Faktor.

Leider verlor Phil Spencer kein Wort über den eingebauten eSRAM der Xbox One, den einige Stimmen im Internet als den Flaschenhals der kommenden Konsole Microsofts bezeichnen.