Twitter-Nutzer André Weingarten, den meisten eher als Moonlightswami bekannt, der dank einer verfrühten 'Xbox One'-Lieferung erst Infos teilte und dann gebannt wurde, hat sich mit Microsoft geeinigt.

Xbox One - Moonlightswami einigt sich mit Microsoft, Konsolen-Bann wird zum Launch aufgehoben

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Ende gut, alles gut
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Als Weingartens Xbox One von Microsoft mit einem Konsolen-Bann belegt wurde, bot ihm Microsofts Director of Programming Larry 'Major Nelson' Hryb per Twitter seine Hilfe an. Und tatsächlich, Weingarten und Hryb konnten nach einer 30-minütigen Konversation alle Fronten klären und zu einer Einigung kommen, die für beide Seiten äußerst zufriedenstellend sein dürfte.

So teilte Weingarten über Twitter mit:

  • "Alles klar, ich habe mit @majornelson [Larry Hryb] gesprochen und alles ist geklärt. Er hat mich zum Launch-Event eingeladen. Die Details hierzu unterliegen der Geheimhaltung."
  • "Ich werde nicht mehr viel über die Xbox One schreiben, bis man es mir erlaubt, aber alles ist geklärt dank @majornelson."
  • "Der Konsolen-Bann wird auch zum Launch wieder entsperrt werden. Ich kann leider nicht mehr sagen, aber alles ist gut. Danke euch allen für eure Unterstützung!!!"
  • "Hatte eine knapp 30-minütige Konversation mit @majornelson, alles ist gut und alles wird geklärt. Sobald man mir erlaubt, mehr über die Konsole zu sprechen, werde ich es tun."

Er sei zwar grundsätzlich auch für Interview-Anfragen zu haben, könne aber aufgrund der Vereinbarung mit Microsoft, bei der er einer Art NDA, also einer Verschwiegenheitserklärung zustimmen musste, nicht besonders viel sagen. Microsoft habe ihm aber keine Gründe genannt, warum er einige der Dinge nicht veröffentlichen dürfe. Das sei auch alles, was er sagen könne. Dennoch sei Microsoft sehr gnädig gewesen, da er ja in keiner Schuld stand.

Indes hat Microsoft nun sicherheitshalber alle "in der Wildnis" befindlichen 'Xbox One'-Konsolen für eine Verbindung mit Xbox Live gesperrt. Als Grund nennt Microsoft, dass man in den letzten Tagen vor dem Launch noch Feinabstimmungen in Sachen User Interface, Online-Service und bei den Spielen durchführen möchte und auch vertrauliche Partner und Medien-Vereinbarungen schützen wolle. Daher habe man nun vorsorglich die Sperre durchgeführt.

Wer sich also unter den 150 Glücklichen befindet, wird die Xbox One die nächsten zwei Wochen bis zum 22. November, dem offiziellen Launch von Microsofts neuer Konsole, vorerst nur von außen betrachten können, da die Xbox One zum Funktionieren einen 'Day One'-Patch benötigt, den sich die Konsole beim erstmaligen Booten normalerweise direkt von Xbox Live herunterlädt.

Es sei denn natürlich, die Besitzer haben ähnlich wie Moonlightswami sofort ihre neuen Konsolen gestartet und den Patch bereits heruntergeladen. Dann könnten sie zumindest im Offline-Modus an der Xbox One herumspielen. Auf Anfrage antwortete ein Sprecher Microsofts, dass man ohne den 'Day One'-Patch in der Tat nichts mit der Konsole anfangen könne. Also heißt es vielleicht auch für den Großteil der buchstäblichen "Early-Adopter" vorerst Daumen drehen und warten.