Eines der Features der Xbox One, die Microsoft besonders hervorhebt, ist Cloud-Computing: Also das Auslagern rechenintensiver Prozesse zur Berechnung der Grafik oder der KI. Microsofts Corporate Vice President Phil Harrison bestätigte nun auf der Eurogamer Expo, dass Cloud-Computing die Grafik der Spiele auf der Xbox One erheblich verbessern wird.

Xbox One - Microsoft glaubt daran, dass Cloud-Computing die Grafik verbessern kann, Sonys Mark Cerny zweifelt das an

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"Es dreht sich alles um Cloud-Processing und KI. Hierhin kann einiges an Rechenaufwand der Spiele ausgelagert werden, um von den dedizierten CPUs der Cloud berechnet zu werden, um euer Spiele-Erlebnis noch besser zu gestalten. Mit besserer Grafik, besseren Lichteffekten und besserer Physik", so Harrison. "Das ist ein Beispiel, bei dem wir glauben, dass die Cloud die nächste Generation der Spiele-Entwicklung auf neue und kreative Weise vorantreiben wird, und wodurch das Erlebnis noch besser wird."

Cloud-Computing werde auch die Relevanz der Next-Gen-Konsolen aufrechterhalten und ein Lebenszyklus von zehn Jahren käme dadurch durchaus in Erwägung.

Einer, der nicht an die Cloud als Allheilmittel glaubt, ist Sonys Lead Architect Mark Cerny. So sagte er in einem Interview mit IGN, dass die Cloud zwar einiges möglich mache, aber eben auch nicht alles.

"Es ist möglich, Cloud-Computing zu betreiben, die PS4 kann das. Etwas machen wir schon heute: Matchmaking wird in der Cloud berechnet und es funktioniert ganz gut. Wenn man über Dinge nachdenkt, die nicht gut laufen...die Grafikqualität zu verbessern, das funktioniert in der Cloud eher nicht so gut."