Schon lange bekannt und für viel Ärger gesorgt, hat das Problem der Kratzer auf den Spielemedien, verursacht durch die XBOX 360 von Microsoft. Nun wurde erstmals herausgefunden, dass der Hersteller selbst schon rund ein bis zwei Monate vor der offiziellen Veröffentlichung der Konsole von diesem Problem wusste. Eine Lösung dafür gab es zwar, doch ließ man die Konsole produzieren und beobachtete, wie schlimm letzten Endes werden würde.


Insgesamt gab es drei wirksame Methoden, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Lösung Nummer 1 sah vor, dass man das Magnetfeld des Halters erhöhen würde, damit die Disc sich nicht verschiebt. Dann würde es aber zu Problemen mit dem Öffnungs- und Schließmechanismus kommen, so der Hersteller. Die zweite Lösung wäre gewesen, die Laufwerksgeschwindigkeit zu drosseln. Dies wollte der Konzern jedoch nicht, da sich dadurch die Ladezeiten der Konsole erhöhen würden und letzten Endes ein schlechtes Licht auf die Konsole werfen würde.

Kleine Abstandshalter hätten auch Abhilfe geschaffen - für 35 bis 75 Millionen US-Dollar jedoch zu teuer für den Konzern. Kläger sehen sich nun in ihren Ansichten bestätigt und kämpfen weiter um ihr Recht.