Microsofts Corporate Vice President Phil Harrison verteidigte den langen Konsolenzyklus der Xbox 360, der seiner Meinung nach genau richtig war.

Xbox 360 - Phil Harrison verteidigt langen Konsolenzyklus

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Die Xbox 360 ist seit mehr als acht Jahren auf dem Markt
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Sony UKs Vice President und Managing Director Fergal Gara deutete erst vor kurzem an, dass der Lebenszyklus der PS4 womöglich kürzer ausfallen könnte als der Lebenszyklus der PS3, die immerhin seit mehr als sieben Jahren auf dem Markt ist.

Es sei zwar noch zu früh, um Prognosen aufzustellen, doch die Zeit habe sich gewandelt und nicht zuletzt Smartphones und Tablets haben mit ihrer Lebensspanne von etwas mehr als einem Jahr entscheidend dazu beigetragen.

Für Microsoft scheint die Situation allerdings ganz anders auszusehen. Hier spricht man noch immer offen von einem Konsolenzyklus von bis zu zehn jahren für die Xbox One. Auch die mittlerweile acht Jahre, die die Xbox 360 auf ihrem Buckel hat, seien völlig legitim.

"Acht Jahre sind eigentlich genau der richtige Zeitraum", so Harrison. "Die Xbox 360 wächst auch weiterhin, mittlerweile über 80 MIllionen Einheiten und steigend. Und die Design-Innovationen des zugrundeliegenden Silizium-Chips, die es der Xbox One erlauben, das zu sein, was sie ist, haben jetzt erst das richtige Leistungslevel und den richtigen Preispunkt erreicht, den wir brauchen. Wären wir also bereits vor drei Jahren mit einer neuen Konsole auf den Markt gekommen, wäre es nicht derselbe Grad an Leistung oder derselbe Preis, die wir jetzt haben."

Zudem hätte es die Xbox 360 dann wohl auch nicht geschafft, nun schon seit sieben Jahren konstant zu wachsen, was Harrisons Meinung nach ebenfalls ein Rekord darstellt.