Seit rund zwei Jahren schwindet sowohl der Umsatz als auch der Gewinn des US-IT-Konzerns Hewlett Packard (HP). Ein Arbeitnehmervertreter von HP teilte nun der WirtschaftWoche mit, dass in Deutschland rund 1000 Stellen gestrichen werden könnten.

HP-Chefin Meg Whitman gab Ende Mai bekannt, dass bis Dezember 2014 acht Prozent aller Arbeitsplätze gestrichen werden sollen. Konkret bedeutet dies, dass innerhalb der kommenden zweieinhalb Jahre rund 27.000 Arbeitnehmer weltweit ihren Job verlieren. Dadurch sollen Gelder in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar eingespart werden.

Inwiefern auch Deutschland von dem Stellenabbau betroffen ist, kommentierte HP nicht. Den Äußerungen des Arbeitnehmervertreters zufolge seien jedoch zirka 1000 Stellen akut gefährdet. Rechnerisch ergeben sich bei rund 10.400 in Deutschland beschäftigten Arbeitnehmern 830 Entlassungen.

Dass Europa auch von den Restrukturierungsplänen des Konzerns betroffen ist, bestätigte HP auf Anfrage. So sollen im Raum Europa, Nahost und Afrika rund 8000 Stellen entfallen. Wie viele Jobs an den entsprechenden Standorten jedoch konkret gestrichen werden, gab man nicht preis.