Greenpeace hat einen neuen Report veröffentlicht, der die Frage stellt: Wie sauber ist deine Cloud? Damit will man nicht nur die Anbieter großer Cloud-Dienste in die Verantwortung nehmen, sondern auch die Anwender ansprechen sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

Insgesamt wurden 14 große Unternehmen unter die Lupe genommen, darunter Apple, Amazon und Microsoft. Besonders negativ fällt dabei auch Apple auf, obwohl man sonst gerne sein "grünes Image" pflegt. So ist man der einzige Anbieter, der mehr als die Hälfte seiner Energie aus Kohlekraftwerken bezieht. Zudem sei der Anteil aus Kernkraftwerken überdurchschnittlich hoch.

Gründe hierfür nennt Greenpeace auch: So habe Apple sein größtes Data-Center in Maiden, North Carolina aufgebaut - in einem der "dreckigsten" Stromnetze der USA. Da hilft es auch nicht, dass Apple derzeit eine 20 Megawatt Solarfarm sowie eine 5 Megawatt Anlage für den Einsatz einer Brennstoffzellen baue, denn diese decken nur rund 10 Prozent des Energieverbrauchs.

Amazon und Microsoft kommen ebenfalls nicht besonders gut weg. Gelobt werden hingegen Yahoo und Google für ihre Initiativen erneuerbare Energien verstärkt einzusetzen. Facebook wird ebenfalls positiv erwähnt, denn hier ist ein Data-Center in Schweden in Planung, dass zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien betrieben wird.
Bei Greenpeace könnt ihr euch die kompletten Report durchlesen und eure eigenen Schlüsse ziehen.