Nach den wenig überzeugenden Zahlen von Intel hat heute auch AMD seinen Quartalsbericht veröffentlicht. Während Intel zwar mit einem Rückgang beim Umsatz und Gewinn umgehen muss, aber weiterhin positive Zahlen schreibt, verzeichnet AMD einen Verlust in Höhe von 590 Millionen US-Dollar.

Der Umsatz lag im 1. Quartal 2012 bei 1,59 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem letzten Quartal und zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Hauptgrund für die hohen Verluste ist eine Strafzahlung, da bereits bestehende Verträge für die Exklusivität bestimmter 28-nm-APU-Produkte mit Globalfoundries gekündigt wurden.

Ohne diese Strafzahlung in Höhe von 703 Millionen US-Dollar hätte AMD einen Gewinn verbuchen können. Dieser Gewinn wäre doppelt so hoch gewesen, wie im Quartal zuvor.

Für das 2. Quartal sieht AMD den Umsatz auf gleichem Niveau mit einem leichten Plus von drei Prozent (+/- drei Prozent). Unterstützt werden soll die positive Tendenz durch die Einführung der kommenden Mobile-Plattform "Brazos 2.0" sowie der 2. Generation der A-Series APUs alias "Trinity". Beide Produkte sollen Anfang Mai vorgestellt werden.