Führten All-In-One-Computer lange Zeit ein Dasein im Hintergrund des PC-Marktes, wuchs das Geschäft mit den kompakten Geräten vergangenes Jahr um zirka 39 Prozent. So konnten 2011 insgesamt 14,5 Millionen Geräte  verkauft werden.

Spitzenreiter unter den All-In-One-Geräten stellt dabei Apples iMac dar, welcher ganze 32,9 Prozent des AIO-Marktes für sich beansprucht. Direkt hinter Apple platziert sich Lenovo mit einem Marktanteil von 22,7 Prozent. Den Absatzzahlen zufolge könnten die stylischen All-In-One-Geräte schon bald ernsthafte Alternativen zu üblichen Tower-PC-Systemen darstellen.

Diesen Trend vermeldet auch das Branchenmagazin Bloomberg und betont, dass vor allem die Einfachheit der kompakten Computer viele Nutzer überzeugen würde. Demnach müsse der Kunde lediglich den Karton öffnen um alle nötigen Komponenten wie Rechner, Tastatur, Maus und Bildschirm direkt beisammen zu haben.

Ein weiterer, sehr wesentlicher Aspekt sei allerdings auch das Design der in den Bildschirm integrierten Computer. Klobige Rechner, welche vermutlich weitaus mehr Platz in Anspruch nehmen würden, seien demnach out.

Wie Bloomberg weiter berichtet, erwarte man bis 2014 ein Wachstum des All-In-One-Marktes auf bis zu 23,3 Millionen ausgelieferte Computer. Dies würde einer Wachstumsrate von zirka 60 Prozent entsprechen. Durch das steigende Interesse von PC-Herstellern wie Lenovo oder HP am Markt der Kompakt-Computer werden für die nächsten Monate zahlreiche neue Modelle erwartet.