Obwohl Microsoft viel Hoffnung in Windows Phone 7 gesetzt hat, hat sich der Markanteil der Windows Phones nur geringfügig von 2 auf 3,8 Prozent gesteigert. Doch Microsoft gibt nicht auf und sieht vor allem sinkende Preise als Verbündeten.

Der Chef der Windows Phone-Abteilung fasst zusammen: "If you look even at the price of smartphones, a year ago all smartphones cost over $400 when they left their hardware manufacturer. Today, they're down to about $200, and next year, a smartphone that can run something like Windows Phone 7 will actually be down to $100 to $150."

Windows Phone 7-Geräte werden also entsprechend der allgemeinen Entwicklung schnell günstiger und schon in einem Jahr für 100 bis 150 Dollar erhältlich werden. Damit macht es für Microsoft auch Sinn, entsprechende Smartphones in deutlich mehr Ländern als bisher anzubieten.

Konkret ist mehr als eine Verdoppelung angedacht. Kombiniert mit den halbierten Preisen soll der Markt so deutlich erweitert werden. Gelockerte Vorgaben an Windows Phones sollen schließlich dazu beitragen, dass die Smartphone-Hersteller mehr Geräte mit dem OS aus Redmond anbieten.

Vor allem mit der nächsten Windows Phone 7-Version ("Mango") wird eine ganze Reihe neuer Geräte auf den Markt kommen, so von Acer, Fujitsu, HTC, Samsung, ZTE und voraussichtlich auch Nokia.

Mit dem erweiterten Angebot an Windows Phones und dem räumlich und preislich ausgeweiteten Markt will Microsoft dann endlich ein ordentliches Stück vom Kuchen, also dem Smartphone-Markt, abhaben.