Auch wenn Windows 7 hier und da schon auf dem Tablet seine Verwendung findet, möchte Microsoft mit seiner kommenden Generation die Bedienung der kleinen Touchscreen-Geräte vereinfachern und so Android, iOS und Co endlich Konkurrenz machen.

Windows 8 - Metro wird von Microsoft noch einmal überarbeitet

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuWindows 8
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 100/1011/101
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Diese Kompatibilität führt zwangsweise zu einer neuen Benutzeroberfläche, da die kleinen Icons und Menüs für die kleinen Tablet-PCs gänzlich ungeeignet wären. Das US-Amerikanische Unternehmen stellte in seiner letzten Vorab-Version von Windows 8 daher die neue Kachel-Oberfläche "Metro" vor, welche alle Programme mit großen Symbolen auf einer Art Leiste anzeigt.

Leider zeigten sich von dieser Neuerung nur wenige PC-Nutzer begeistert. Was auf dem Tablet ein Vorteil sei, erschwere das Arbeiten am Computer wesentlich. Insbesondere die Platzverschwendung durch die zu großen Symbole stellte einen großen Kritikpunkt dar. Weiterhin sei die automatische Anordnung der Programm-Icons nach dem Alphabet sehr unvorteilhaft.

Weiß man beispielsweise den Namen eines Programmes, welches man installiert hat, nicht mehr, so gestaltet sich die Suche danach als sehr mühsälig. Doch damit nicht genug: Entwickler von Programmen könnten das auf dem Tablet nützliche Feature geschickt ausnutzen: Um stetig vorne auf der "Metro"-Oberfläche zu landen, könnten Entwickler ihren Programmen extra bestimmte Namen geben. Dies würde die Grundidee der alphabetischen Sortierung nicht untersützten, da es vermutlich in einem großen Chaos ausarten würde.

Microsofts Entwicklungschef Steven Sinofsky stellte nun aufgrund der Kritik eine neue Benutzeroberfläche für das kommende Windows-OS vor. Die auffälligste Veränderung ist sicherlich die Symbolgröße. Dabei scheint sich das Unternehmen an die Vorschläge der Tester gehalten zu haben, denn die Symbole sind nun ein vielfaches kleiner geworden.

Auch bei der Sortierung der Programm-Symbole hat Microsoft sich ein neues Konzept überlegt: Statt diese alphabetisch aufzulisten, werden Anwendungen nun in Kategorien zusammengefasst. So werden beispielsweise alle Office-Programme in einer Kategorie angezeigt, um so eine bessere Übersicht zu gewährleisten.

Die neue Oberfläche in Windows 8 ähnelt damit mehr dem "Alle Programme"-Ordner, wie wir ihn aus älteren Windows-Versionen gewohnt sind. Inwiefern das neue Konzept nun mehr Anklang seitens der PC-User findet, bleibt abzuwarten.