Bereits am gestrigen Dienstag stellte Microsoft den Release Candidate (Build 7100) von Windows 7 der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Neben zahlreichen Änderungen und Neuerungen im Vergleich zur Beta-Version (Build 7000) erwarteten viele Anwender sehnsüchtig den sogenannten XP Mode. Jedoch lieferten die Redmonder die Build 7100 ohne das Virtualisierungsprogramm aus, welches im Vorfeld auf so viel Aufmerksamkeit gestoßen ist.

Windows 7 - XP-Modus jetzt als Download verfügbar

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Windows-7-Nutzer können ihren Rechner nun auch im XP Mode betreiben.
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Nun hat Microsoft den XP-Mode in Form einer Beta-Version nachgereicht. Bei dem XP-Mode handelt es sich um eine Virtualisierungssoftware auf Basis von Virtual PC 7, die ein vollständiges Windows XP inklusive Service Pack 3 mit sich bringt. Damit soll gewährleistet werden, dass quasi alle Programme die unter XP lauffähig waren, auch unter Windows 7 fehlerfrei ausführbar sind. Der Clou dabei ist, dass die Programme im XP-Mode über herkömmliche Verknüpfungen, wie beispielsweise vom Desktop aus, gestartet werden können. Der Anwender soll nach der Konfiguration keinen Unterschied zu herkömmlich ablaufenden Applikationen bemerken.

Für Spiele oder Software, die hohe Anforderungen an die Grafik stellen (DirectX, OpenGL) ist der XP-Mode jedoch nicht geeignet. Der XP-Mode wird ab der Professional-Variante von Windows 7 kostenlos zur Verfügung stehen. Um den XP-Mode ausführen zu können, muss der Prozessor jedoch Virtualisierungstechnologien unterstützen (AMD-V, Intel-VT). Prozessoren, die derartige Technologien nicht mit sich bringen, werden nicht unterstützt. Der Download ist über den offiziellen Seiten von Microsoft verfügbar. Der Anwender hat die Wahl zwischen einer 32-Bit- und 64-Bit-Variante.