Noch nie haben so viele Nutzer die Beta-Versionen eines kommenden Betriebssystems aus Redmond getestet wie bei Windows 7. Die Erwartungen sind groß und das Feedback nach Redmond offenbar besser als erwartet. Anscheinend sogar so gut, dass viele Anwender die Beta-Versionen sogar für produktive Zwecke einsetzen und sich auf die Stabilität einer Testversion verlassen. Am 5. Mai 2009 soll mit dem Release Candidate der nächste Meilenstein gesetzt werden.

Der Release Candidate ist die letzte öffentliche Vorversion vor dem offiziellen Release der finalen Version von Windows 7, die zum Ende des Jahres im Handel erwartet wird. Lange blieb die Frage offen, ob ein Upgrade von einer Beta-Version auf das Release Candidate möglich sei. Mit einem Eintrag in einem Entwicklerblog sorgen die Redmonder nun für Klarheit, in dem sie von einem Upgrade einer Windows-7-Beta-Version auf das Release Candidate abraten, da offenbar bestimmte Fehler nur in „Zwischenbuild-Upgrade-Szenarien“ (build-to-build) vorkommen und nicht, wenn man eine Neuinstallation vornimmt oder von Windows Vista upgradet.

Gleichzeitig nennen die Entwickler jedoch eine Möglichkeit, wie man die eingesetze Upgrade-Sperre auf eigene Gefahr umgehen kann. Ein Auszug aus der Anleitung:

Here’s what you can do to bypass the check for pre-release upgrade IF YOU REALLY REALLY NEED TO:

Download the ISO as you did previously and burn the ISO to a DVD.
Copy the whole image to a storage location you wish to run the upgrade from (a bootable flash drive or a directory on any partition on the machine running the pre-release build).
Browse to the sources directory.
Open the file cversion.ini in a text editor like Notepad.
Modify the MinClient build number to a value lower than the down-level build. For example, change 7100 to 7000 (pictured below).
Save the file in place with the same name.
Run setup like you would normally from this modified copy of the image and the version check will be bypassed.