Um Speicher zu sparen, wird das "Graphics Device Interface", kurz GDI, im kommenden Windows 7 anders implementiert, als es noch bei Windows Vista der Fall war. Damit möchte man den Kritikpunkt des großen Speicherhungers in Vista endgültig aus dem Weg räumen. Bislang verbrauchte jedes geöffnete Fenster doppelt Speicher. Die Darstellung wurde von der GPU verarbeitet und belegte dort auch entsprechend Speicher, für die CPU wurde jedoch ein weiteres Duplikat angefertigt.

Durch die fehlende Duplizierung wird der Speicher entsprechend eingespart, was vor allem bei schwächeren Systemen zu deutlichen Performance-Vorteilen führen soll. Die neue Technik soll mit WDDM-1.1-Treibern funktionieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass WDDM-1.0-Treiber inkompatibel zu Windows 7 sind, sie bieten die gewohnten Features bis auf die neue Implementierung der GDI. Dadurch, dass die CPU sich die Informationen aus dem Grafikspeicher holen muss, kann es vereinzelt zu Performanceproblemen kommen. Im Gesamtbild soll jedoch der Geschwindigkeitsgewinn deutlich überwiegen.