Auf der aktuellen Professional Developers Conference hat Microsoft weitere "Geheimnisse" um Windows 7 gelüftet. So sollen - wie schon vermutet - Sensoren auf das System einwirken können. Um sich der Umwelt bewusst zu sein, so der Hersteller, habe man eine Plattform integriert, die für die Verwaltung und Steuerung von Sensorinformationen geschaffen ist.

Unter dem Namen "Windows Sensor and Location Platform" verbirgt sich ein Interface, welches eine gemeinsame Grundlage für alle Sensoren bildet und in dem die Privatsphäre des Nutzers geregelt werden kann. Somit sind die Sensoren von Haus aus deaktiviert, da Programme Informationen über das Internet senden könnten. Möchte der Nutzer dieses Risiko eingehen, kann er die Sensoren wieder aktivieren, hat dabei aber die volle Kontrolle und kann genau einstellen, was und unter welchen Bedingungen überhaupt etwas gesendet werden darf.

Durch das Zusammenspiel von Hardware, wie Licht- oder GPS-Sensoren, und Softwaresensoren, die auf spezielle Tätigkeiten reagieren können, soll dem Nutzer ein völlig neues Arbeiten ermöglicht werden. Die Nutzung mehrerer Sensoren an einem PC ist auf jeden Fall möglich.