Was bereits abzusehen war, wurde durch Microsoft jetzt bestätigt: das Windows Media Center wird mit Windows 10 endgültig eingestampft.

Die Video- und Audio-Software ist demnach kein Bestandteil des kommenden Betriebssystems. Das bestätigte ein Microsoft-Manager gegenüber Blogger Ed Bott im Rahmen der Entwicklerkonferenz Build.

Bereits vor gut sechs Jahren stellte Microsoft die Weiterentwicklung ein – im Laufe der Zeit fand die Software bei immer weniger Nutzern ihre Verwendung. In Windows Vista und 7 wurde Windows Media Center noch als größeres Feature angepriesen. Für Windows 8 musste die Software zusätzlich installiert werden, wobei sie für 10 Euro angeboten wurde.

Klar ist, dass das Windows Media Center nicht mehr zeitgemäß ist, gerade weil immer mehr über Streaming-Dienste konsumiert wird. Und dann sind da noch die offenen Software-Alternativen, die deutlich mehr können, darunter Kodi oder auch MediaPortal.

Das Windows Media Center sollte eine Anlaufstelle für alle auf dem PC befindlichen Medieninhalte sein. Man kann nicht nur Musik über eine vereinfachte Oberfläche wiedergeben, sondern auch Videos. Gedacht war die Software vor allem für die Bedienung des Rechners von der Couch aus, weshalb auch riesige Symbole und Schriften vorhanden sind.