Autor: Christian Lanzerath

Wenn Windows Vista lahmt, helfen nur die richtigen Aufputschmittel, um das Betriebssystem flott zu machen. Mit unseren Tricks und Kniffen holt ihr das Letzte aus eurem System. Ergebnis: Das Arbeiten deutlich schneller und strapaziert nicht länger eure Geduld. Und das alles kostenlos!

Vista-Tuning - Wie ihr Vista die Bremsklötze entfernt

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Vista-Tuning: Der Turbo für das neue Windows.
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Zum Hochfahren braucht euer Computer eine kleine Ewigkeit? Beim Herunterfahren war er auch schon deutlich schneller? Das Öffnen von Dateien und Ordnern zieht sich hin? Dann müsst ihr nicht gleich Vista neu installieren oder in neue Hardware investieren. Wir helfen euch weiter. Denn mit den richtigen Tuning-Tipps macht ihr Vista zum Sprinter.

Boot-Beschleuniger: Speed für den Windows-Start

Windows-Tuning fängt beim Systemstart an. Je nach Hardwareausstattung oder installierter Software dauert das Hochfahren eine Ewigkeit. Wir lösen die Bremsklötze und bringen damit Vista wieder in Fahrt.

Programmstart mit Superfetch

Mit Windows XP führte Microsoft die Prefetch-Technik ein, die Programme schneller starten soll. Unter Vista haben die Entwickler diese Technik verbessert: Superfetch merkt sich, welche Anwendungen der User oft nutzt und lädt Teile davon schon in den Arbeitsspeicher – auch wenn sie noch nicht gestartet wurden. Bei einem tatsächlichen Start öffnen sich die Programme dann schneller.

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Prefetch-Optimierung: Ein kleiner Registry-Eingriff soll's richten.
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Superfetch könnt ihr optimieren, indem ihr im Startmenü "regedit" eingebt und damit den Registry-Editor öffnet. Navigiert nun zum Schlüssel »HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ CurrentControlSet\Control\ Session Manager\Memory Management\ PrefetchParameters« und macht einen Doppelklick auf »EnableSuperFetch«. Als Wert tragt ihr nun "3" ein. Das beschleunigt sowohl den Bootvorgang des Rechners als auch den Startvorgang der häufig genutzten Programme.

Lästige Autostarts verhindern

Viele Programme tragen sich mit der Installation ungefragt in die Autostartliste ein. Je mehr Einträge dort stehen, desto mehr Anwendungen starten beim Hochfahren von Windows automatisch. Konsequenz: Bis Vista vollständig geladen ist, vergeht viel Zeit.

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Autostart-Liste freiräumen: Mit Autoruns geht's gründlich.
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Besonders nach der ersten Installation von Vista und dem Einrichten ihrer Software solltet ihr in der Autostartliste den Besen schwingen. Dazu ladet euch das Tool Autoruns herunter, das wesentlich mehr Autostart-Verstecke kennt als das Windows-eigene msconfig. Autoruns startet ohne Installation. Ihr wählt zunächst aus der Menüleiste »Options | Hide Microsoft Entries« und drückt anschließend . Dadurch werden Autostarteinträge, die von Microsoft stammen versteckt, so dass ihr nicht versehentlich einen wichtigen Eintrag deaktiviert und Windows später nicht mehr startet.

Nun schaut ihr unterhalb des Reiters »Logon« welche Elemente sich dort noch befinden, die ihr aber nicht zum Start benötigt. Entfernt das Häkchen, klickt auf das Diskettensymbol und der Autostarteintrag ist deaktiviert – beim nächsten Windows-Start lässt dieses Programm euch in Ruhe und behindert nicht mehr den Bootvorgang. Praktisch: Falls ihr die Aktion rückgängig machen wollt – weil etwa die Anwendung nicht mehr korrekt funktioniert – setzt ihr das Häkchen einfach wieder.

Download: Autoruns

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Lästig: Auto-Login ist auf einem Einzelplatzrechner mit nur einem User sinnvoll.
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Auto-Login spart Zeit

Beim jedem Neustart fragt Vista nach dem Passwort für den Login. Das kostet Zeit und nervt. Wenn ihr den Rechner alleine benutzt, könnt ihr euch automatisch anmelden lassen und spart so Zeit. Tippt dazu im Suchfeld des Startmenüs "netplwiz" ein und drückt . Im Dialog »Benutzerkonten« wählt ihr aus der Liste euren Benutzernamen und entfernt das Häkchen vor »Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben«. Nach einem Klick auf »OK« müsst ihr die Aktion mit eurem Passwort bestätigen. Beim nächsten Windows-Start erscheint der Vista-Desktop sofort und ohne Anmeldebildschirm.

Drei Klicks: Quick-Tipps fürs Tuning

Schon mit ein paar einfachen Einstellungen könnt ihr an der Tuning-Schraube drehen. CPU, Grafikkarte und Festplatte werden dadurch entlastet und stecken ihre Rechenzeit in wirklich wichtige Aufgaben.

Indexsuche abschalten

Der Indizierungsdienst erstellt ein Inhaltsverzeichnis eurer Festplatte. Dateien und Ordner lassen sich damit blitzschnell finden. Doch der Dienst belastet beim Indizieren die Festplatte und damit die Performance des Systems. Daher solltet ihr nur Verzeichnisse indizieren, in denen auch Dateien liegen, nach denen ihr suchen würdet – etwa eigene Dokumente, Musik und Fotos.

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Indexdienst: Richtig konfiguriert ein Kraft sparender Helfer.
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Klickt in der Systemsteuerung auf »Indizierungsoptionen«, um das Verhalten des Indexdienstes anzupassen. Über die Buttons »Ändern« und »Alle Orte anzeigen« könnt ihr wählen, welche Verzeichnisse in den Index aufgenommen werden. Außerdem könnt ihr bestimmen, welche Dateitypen indiziert werden sollen. Klickt dazu in den Indizierungsoptionen auf »Erweitert« und anschließend auf den Reiter »Dateitypen«. Wollt ihr den Indizierungsdienst ganz ausschalten, weil ihr zum Beispiel selten nach Dateien sucht, klickt im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf das Laufwerk und wählt »Eigenschaften«. Im folgenden Menü entfernt ihr das Häkchen vor »Laufwerk für schnelle Suche indizieren«. Die Suche dauert dann jedoch deutlich länger.

Aero Glass: Schöne Systembremse

Vistas Benutzeroberfläche mit den schicken Animationen und edlen Farbverläufen sieht zwar nett aus, ist für die tägliche Arbeit aber sinnlos. Außerdem belastet Aero Glass stark die Hardware, insbesondere die Grafikkarte. Wer also mehr Leistung für seine Anwendungen braucht, kann Aero stufenweise abschalten.

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Blick in die Vergangenheit: Mit dem Standard-Look lässt Windows 2000 grüßen.
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Die erste Stufe ist Aero Basic. Diese Einstellung bietet zwar noch die gewohnte Vista-Optik, spart allerdings an Effekten und Animationen. Die zweite, besonders Hardware-schonende Stufe ist Windows Standard, die an Windows 2000 erinnert. Um die alternativen Benutzeroberflächen zu aktivieren, öffnet ihr per Rechtsklick auf den Desktop das Kontextmenü und wählt »Anpassen«. Hier wählt ihr »Fensterfarbe und -darstellung« und anschließend »Eigenschaften für klassische Darstellung öffnen,…«. Aus dem Drop-Down-Menü könnt ihr nun »Windows Vista-Basis« oder »Windows-Standard« wählen.

Startmenü beschleunigen

Das Startmenü von Vista merkt sich nicht nur die zuletzt geöffnet Dateien, sondern auch, welche Programme ihr zuletzt genutzt habt. Mit der Zeit muss sich das Startmenü immer mehr merken und wird dabei immer behäbiger; so kann das Aufklappen von Untermenüs schon mal dauern.

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Klick und da: So soll das Startmenü aufspringen.
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Öffnet mit einem rechten Maustasten-Klick auf den Vista-Button das Startmenü. Wählt nun aus dem Kontextmenü »Eigenschaften« und im sich anschließend öffnenden Dialog den Reiter »Startmenü«. Im Bereich »Datenschutz« deaktiviert ihr die beiden Optionen durch einen Klick auf die Häkchen. Von nun an arbeitet das Startmenü ohne Gedächtnis. Nachteil: Ihr müsst euch die meist genutzten Programme und Dateien selbst ins Startmenü ziehen, um flink damit zu arbeiten.

Unter der Haube: Tuning für Profis

Reichen euch die bisherigen Tuning-Maßnahmen noch nicht aus, dann greift tiefer ins System ein. Doch Vorsicht: Hier müsst ihr genau wissen, was ihr tut, sonst geht am Ende nichts mehr. Wir zeigen, wie richtig getunt wird.

Windowsdienste abschalten

Über 130 Dienste bringt Vista ab Werk mit. Viele dieser Dienste werden beim Hochfahren von Vista gestartet, obwohl sie nicht benötigt werden. Schaltet ihr unnütze Dienste ab, steigert das die Performance des Systems. Tippt dazu in das Suchfeld des Startmenüs "Dienste" ein und bestätigt mit . Nun seht ihr eine Liste aller installierten Dienste. Durch einen Doppelklick auf einen Eintrag könnt ihr den Startwert ändern. Zur Verfügung stehen »Automatisch« (startet mit Windows), »Manuell« (startet erst, wenn benötigt), »Deaktiviert« (startet gar nicht).

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Ohne jeden Schick: Die Einstellung "Minimal" schaltet auch Aero ab.
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Um nicht jeden Dienst einzeln untersuchen zu müssen, bieten wir vorkonfigurierte Sets zum Download an. Die Betreiber der Webseite speedyvista.com haben drei Stufen vorbereitet: "Safe" schaltet nur wenige Dienste ab und ist eine gute Ausgangsposition, um eigene Einstellungen vorzunehmen. "Tweaked" und "Minimal" schalten hingegen sehr viele Dienste aus. Im Extremfall "Minimal" bleiben von gut 60 Diensten, die ein frisch installiertes Vista aktiviert, nur 20 intakt. Wir empfehlen, zunächst die Stufe "Safe" anzuwenden. Durch einen Doppelklick auf die REG-Datei aktiviert ihr den entsprechenden Registry-Hack. Treten anschließend Probleme auf, könnt ihr mit der Datei defaultVista.reg die Einstellungen wieder auf die Standardwerte setzen.

Hinweis: Macht vor diesem Eingriff ein Image der Systempartition (zum Beispiel mit DriveImage XML ) oder zumindest ein Backup der Registry. Ihr öffnet dazu den Registrierungs-Editor und sichert die komplette Datenbank über »Datei | Exportieren«. Über »Datei | Importieren« könnt ihr die Sicherung bei Bedarf wieder zurück spielen.

Download: Windows Vista Services Registry Hacks

Download: DriveImage XML

Defragmentieren

Dateien werden selten an einem Stück auf der Festplatte abgelegt, da sie oft nicht ganz in ein Cluster passen. Das Betriebssystem muss sie deshalb auf der Festplatte verteilen – oft kreuz und quer. Diesen Effekt nennt man Fragmentierung. Dadurch muss der Lesekopf der Festplatte oft die Position wechseln, um alle Teil einer Datei zusammen zu sammeln. Das kostet Zeit. Um diesem Effekt entgegen zu wirken, bringt Vista ein Defragmentierungs-Tool mit, das die Dateibruchstücke so anordnet, dass sie dicht zusammen liegen.

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Defragmentierung: Das Standard-Tool bietet nur wenige Möglichkeiten.
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Die Defragmentierung findet ihr im Startmenü und dort im Ordner »Systemprogramme«. Allerdings bietet diese grafische Oberfläche nur wenige Optionen. Sie können hier lediglich die Defragmentierung starten und einen Zeitplan für die automatische Defragmentierung aufstellen. Mächtiger ist die Kommandozeilenversion. Dazu tippt ihr in das Suchfeld des Startmenüs "cmd" ein und klickt mit der rechten Maustaste auf den Suchtreffer. Aus dem Kontextmenü wählt ihr »Als Administrator ausführen«. Nun startet ihr eine Defragmentierung nach dem Schema "Defrag Laufwerk -Option". Mögliche Optionen sind:

-c Defragmentierung aller Partitionen auf dem Computer
-a Analysiert die Partition und gibt einen umfassenden Bericht
-r Es werden nur Dateien defragmentiert, die kleiner als 64 MB sind
-w Führt eine vollständige Defragmentierung ohne Berücksichtigung der Größe aus
-f Erzwingt eine Defragmentierung, auch wenn zu wenig freier Speicherplatz auf der Partition vorhanden ist
-v Startet eine Analyse und, wenn notwendig, die Defragmentierung und gibt anschließend einen Bericht aus

Der Befehl "Defrag C: -r" defragmentiert beispielsweise nur Dateien, die kleiner als 64 MB sind. Für eine Defragmentierung sollten etwa 15 Prozent des Speicherplatzes auf der Partition frei sein. Ist der Platz zu knapp, kann die Aktion nicht oder nicht korrekt durchgeführt werden.

Auslagerungsdatei anpassen

Die Auslagerungsdatei erweitert den Arbeitsspeicher, indem Windows nicht benötigte Programm- und Systemdateien kurzfristig auf die Festplatte auslagert. Deshalb wird die Auslagerungsdatei auch als virtueller RAM bezeichnet. Er sollte etwa anderthalb Mal so groß sein wie der Arbeitsspeicher und am besten eine festgelegte Größe haben.

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Auslagerungsdatei: Am besten nicht auf der Systempartition ablegen.
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Standardmäßig kann Vista die Größe je nach Bedarf variieren, was aber oft zu Fragmentierung führt. Legt daher die Auslagerungsdatei auf einer defragmentierten Partition ab, im Idealfall auf einer zweiten Festplatte. Um die Auslagerungsdatei anzupassen, öffnet ihr das Startmenü und macht anschließend einen Rechtsklick auf den Menüeintrag »Computer«. Aus dem Kontext wählt ihr »Eigenschaften«. Im nächsten Fenster wählt ihr »Erweiterte Systemeinstellungen« und anschließend den Reiter »Erweitert«. Hier klickt ihr im Bereich »Leistung« auf »Einstellungen« und wählt im nächsten Dialog wieder den Reiter »Erweitert« und dort den Button »Ändern«.

Im Fenster »Virtueller Arbeitsspeicher« entfernt ihr das Häkchen und wählt aus der Liste eine Partition, auf der ihr die Auslagerungsdatei anlegen wollt. Nun aktiviert ihr die Option »Benutzerdefinierte Größe« und tragt in beide Felder den Wert ein, den euch Vista hinter »Empfohlen« angibt. Mit einem Klick auf »Festlegen« legt ihr die Auslagerungsdatei an. Zum Abschluss löscht ihr noch die alte Auslagerungsdatei, indem ihr Laufwerk »C:« in der Liste markiert, die Option »Keine Auslagerungsdatei« aktiviert und »Festlegen« wählt. Ein Klick auf »OK« und ein Neustart übernehmen die Änderungen.

Schnell und schmerzlos: Vista herunterfahren

Oft kann es ganz schön lange dauern, bis Windows herunterfährt. Wir zeigen, wie ihr Vista deutlich schneller in den Schlaf wiegt.

Dienste abschießen

Der häufigste Grund für den lahmen Shutdown von Vista sind Dienste, die noch nicht beendet wurden. Vista lässt den Diensten standardmäßig 20 Sekunden Zeit, sich zu beenden. Erst danach werden sie zwangsweise aus dem Speicher entfernt. Über einen Registry-Hack könnt ihr den Wert herabsetzen.

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Zum Abschuss frei gegeben: Dienste schnell beenden.
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Öffnet dazu über die Tastenkombination + den Ausführen-Dialog und gebt dort "regedit" ein. Im Registrierungs-Editor navigiert ihr zum Ast »HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ ControlSet001\Control«. Öffnet per Doppelklick den Schlüssel »WaitToKillServiceTimeout« und gebt als neuen Wert "2000" ein, das entspricht zwei Sekunden. Hattet ihr viele Programme geöffnet, werdet ihr nun beim Herunterfahren von Vista den Effekt dieses Hacks besonders so spüren.

Tasks schnell beenden

Neben bockigen Diensten können auch Anwendungen nicht mehr reagieren, wenn ihr Vista herunterfahren wollt. Dann erscheint nach einiger Zeit eine Dialogbox, die fragt, ob ihr das Programm wirklich beenden wollt. Über einen Eintrag in der Registry könnt ihr bestimmen, nach wie vielen Sekunden diese Dialogbox erscheint. Alternativ könnt ihr auch verhindern, dass ihr überhaupt gefragt werdet: Windows schmeißt die Anwendung dann automatisch aus dem Speicher.

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HungAppTimeout: Eingefrorene Anwendungen behindern den Shutdown.
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Öffnet dazu den Registrierungs-Editor und öffnet den Ast »HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop«. Wählt nun »Bearbeiten | Neu | DWORD-Wert« aus der Menüleiste und vergebt den Namen "HungAppTimeout". Nach einem Doppelklick auf den neuen Eintrag könnt ihr als Wert die Zeit in Millisekunden eingeben, die Vista abwartet, bis das Programm beendet oder ihr zum Beenden aufgefordert werdet. Um die Anwendung automatisch beenden zu lassen, legt ihr wiederum über das Bearbeiten-Menü eine neue »Zeichenfolge« im gleichen Registry-Ast an und gebt dieser den Namen "AutoEndTasks" sowie den Wert "1". Künftig fährt Vista schneller und ohne lästige Nachfrage herunter.