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Apple hat mit dem iPad eine Welle losgetreten, die inzwischen fast die ganze IT-Welt bewegt. Nach den Netbooks sind Tablets offenbar das nächste große Ding der Hardware-Hersteller. Wir zeigen, auf welchen Brettern ihr demnächst durchs Netz surfen werdet.

Tablet-PCs - oder kurz Tablets - gibt es schon seit vielen Jahren. Aber wieder einmal musste erst Apple aktiv werden und diese quasi tastaturlosen Notebooks neu erfinden, damit die Nische sich dem Massenmarkt öffnet.

Tablet-PC - Trend-Thema Tablets: Die iPad-Konkurrenten werden immer stärker – welcher ist der beste?

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Das iPad erfreut sich größter Beliebtheit: Mehrere Millionen Einheiten sind laut Apple inzwischen über den Ladentisch gegangen und bei solchen Zahlen werden auch die anderen Notebook-Hersteller hellhörig. Bis zum Jahresende erwarten wir eine wahre Flut an Tablets unterschiedlichster Hersteller und verschiedenster Betriebssysteme. Hinzu kommen interessante Tablet-Alternativen oder neue Modelle aus dem Reich der Convertibles.

Heiße iPad-Konkurrenten und Betriebssysteme

Während diverse Modelle wie zum Beispiel von 1&1, Archos, Dell oder Toshiba mit mäßigem Erfolg bereits auf dem Markt sind, rollt die große Welle erst noch auf uns zu. Zum Beispiel wollen MSI und WeTab ihre finalen Geräte demnächst offiziell der Öffentlichkeit vorstellen. Heißester iPad-Konkurrent derzeit: Das neue Samsung Galaxy Tab GT-P1000. Mitbewerber wie Asus, Google, HP oder RIM planen bis Anfang 2011 in den Tablet-Markt einzusteigen. In der großen Fotostrecke zeigen wir alle aktuellen und angekündigten Tablets im Überblick.

Über die Tablet-Zukunft wird neben dem Preis und der Hardware vor allem das eingesetzte Tablet-Betriebssystem entscheiden. Speziell angepasste Versionen wie Apples iOS und Windows Embedded Compact 7 oder neu entwickelte Betriebssysteme wie MeeGo und Google Chrome OS haben großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, die Bedienbarkeit und die Laufzeit der digitalen Bretter.

Apple iPad: Das Vorzeige-Tablet

Als erster Hersteller hat es Apple verstanden, das Tablet-Konzept praxistauglich und für die breite Masse umzusetzen. Das perfekte Tablet ist das iPad aber dennoch nicht.

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Apple iPad: Ohne UMTS günstiger, aber dann nicht so funktional.
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Das Apple iPad gibt es in zwei Varianten (mit oder ohne UMTS) von 499 bis 799 Euro zu kaufen – jeweils mit 16, 32 oder 64 GByte SSD. Bluetooth und n-WLAN sind immer mit dabei. Wir empfehlen die Version mit UMTS und 32 GByte, da das iPad nicht nur für den Einsatz in den eigenen vier Wänden gedacht ist und viele Anwendungen eine Internet-Verbindung voraussetzen. Da Apps aus Apples Appstore nur wenige Kilobyte oder Megabyte groß sind, kommen sie mit 32 GByte Speicher einigermaßen weit. Für Filme, Musik, Bilder und eBooks bleibt immer noch genügend Platz.

Die Pros …

Das Design ist Apple-typisch schlicht und sehr sexy, die Haptik und die Bedienung ziemlich gut. Da Betriebssystem und Anwendungen (Apps) voll auf die iPad-Hardware abgestimmt sind, gibt’s hier keine Kritik. Das Tablet an sich und auch die Anwendungen sind in Sekunden startklar – ähnlich wie bei einem Smartphone. Wer bereits ein iPhone besitzt, wird ohnehin sofort mit der Bedienung klarkommen. Größter Pluspunkt ist die Laufzeit. In Tests konnten wir gut 8,5 Stunden am Stück Filme ansehen, bevor der Akku leer war.

… und die Contras

So faszinierend das iPad auf den ersten Blick auch ist, so schnell stellt sich auch die Ernüchterung ein. Das ziemlich spiegelnde und schnell verschmierte 9,7-Zoll-Display stellt aktuelle Filme nur mit Balken oder Informationsverlust dar, da es nur das veraltete Seitenverhältnis 4:3 und nicht die aktuellen Widescreen-Formate 16:9, 16:10 oder 21:9 beherrscht. Schwerer wiegt, dass Apple sich dem wichtigen Internet-Standard Flash verweigert, wodurch problemloses Internet-Surfen flach fällt.

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iPad Keyboard Dock: Als Option für den, der doch nicht ohne Keyboard sein kann.
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Zudem fehlen wichtige Standardschnittstellen wie USB, ein Kartenleser oder ein Video-Ein- oder Ausgang. Auch die für viele Anwender heute so wichtige Webcam für Videochats ist nicht integriert. Das eine oder andere Manko lässt sich zwar mit Zusatztools- oder Hardware beseitigen, kostet aber wieder viel Geld.

Kommt das Mini-iPad?

Das iPad ist noch gar nicht lange auf dem Markt, da spricht die Gerüchteküche bereits von einem kleinen Brüderchen. Es soll mit 7 Zoll ein deutlich kompakteres Display besitzen und angeblich bereits im November auf den Markt kommen.

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Samsung Galaxy Tab GT-P1000: Galaktisch gut

Kleiner, kompakter und doch leistungsfähiger als das Apple iPad: Samsungs Galaxy Tab GT-P1000 ist der gefährlichste Konkurrent und könnte dem Apple-Hit den Rang ablaufen.

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Samsung Galaxy Tab GT-P1000: Mit 7-Zoll-Display und 380 Gramm leicht.
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Offiziell will Samsung das 7-Zoll-Tablet Galaxy Tab GT-P1000 im Oktober zum Preis von 799 Euro auf den Markt bringen. Stimmen aus dem Händlerlager sprechen aber eher von rund 600 Euro für die 16-GByte-Version. Zusammen mit einem Handy-Vertrag soll es sogar weniger als 100 Euro kosten. Das 32-GByte-Modell kommt in ein paar Monaten auf den Markt. Ein Galaxy Tab mit 10-Zoll-Display will Samsung erst dann auf den Markt bringen, wenn es der Markt erfordert.

Helles Display, viele Sensoren

Das Galaxy Tab steuert man über ein kapazitives 7-Zoll-Multitouch-Display (1.024 x 600 Pixel) mit heller LED-Hintergrundbeleuchtung. Die Helligkeit regelt ein Lichtsensor automatisch. Ein G-Sensor erkennt die Lage sowie Beschleunigung und dreht die Ansicht entsprechend ins Hoch- oder Querformat.

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Hochfunktional: Das Android-Betriebssystem und die Hardware des Galaxy Tab eröffnen sehr viele Anwendungsgebiete.
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Schneller Prozessor, Flash und HTML5

Sowohl das Display als auch der 16 GByte große Festspeicher und der 1-GHz-Prozessor stammen von Samsung. Bei Letzterem handelt es sich um ein ARM-Cortex-A8-Derivat, wie es auch bei Apples iPad zum Einsatz kommt. Googles Android 2.2 läuft als Betriebssystem im ROM. Somit könnt ihr auf die gleichen Apps in Googles Android Market zugreifen wie mit Android-Smartphones. Ein baldiges Update auf Android 3.0 (Codename Gingerbread) schließt Samsung nicht aus, da es noch besser auf Tablets und hohe Display-Auflösungen optimiert ist. Das Galaxy Tab beherrscht Flash 10.1 und HTML5. Im Gegensatz zum iPad ist es somit kompatibel zu den beiden wichtigsten Standards zur Darstellung von Medieninhalten im Internet.

Schnelle Verbindungen, Webcams und USB

Als Schnittstellen bietet das Galaxy Tab UMTS (HSDPA/HSUPA), EDGE, GPRS, GPS, Quad-Band-GSM, Bluetooth 3.0, n-WLAN und einen MicroSD-Slot (max. 32 GByte). Die Frontkamera macht Fotos in 1,3-Megapixel-Auflösung, die auf der Gehäuserückseite schießt 3,2-Megapixel-Bilder und hat einen LED-Blitz. Lautsprecher, Mikrofon und ein Kopfhörerausgang sind ebenfalls integriert. USB und HDMI stehen via Portreplikator zur Verfügung, an den ihr auch eine optionale Dockingstation mit integrierter Tastatur anschließen könnt. Energie liefert ein fest eingebauter 4.000-mAh-Akku. Laut Samsung soll er für acht bis neun Stunden Video-Wiedergabe gut sein.

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Foto- und Video-Funktion: Das Galaxy Tab hat vorne und hinten (mit LED-Blitzlicht) eine Kamera eingebaut.
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Kompakt, massiv, hochwertig

Im Gegensatz zum Apple iPad besitzt das Samsung Galaxy Tab kein Metall- sondern ein etwa ein Zentimeter dickes Kunststoffgehäuse (190 x 120 x 12 Millimeter), dessen Rückseite weiß, die Vorderseite schwarz ist. Insgesamt fühlt es sich sehr massiv, wertig und geschmeidig an. Dank des kompakten Formfaktors und des geringen Gewichts von nur 380 Gramm liegt das Tablet sehr gut in der Hand und passt auch in die Jackentasche.

Flüssig im Betrieb

Hard- und Software des Galaxy Tab sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ihr navigiert sehr flüssig und mit angenehm großen Icons über die Oberfläche. Apps reagierten beim ersten Ausprobieren sehr schnell und waren sehr schnell geladen – selbst graphisch anspruchsvolle Spiele wie eine Autorennsimulation. Die ebenfalls anspruchsvolle Aufgabe der Filmwiedergabe war ein Genuss. Besonders auffällig: Youtube-Videos waren genauso schnell abspielbereit wie am PC.

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Navigationssystem: Dank Google-Maps dient das Galaxy Tab auch als Navi.
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Hubs: Sinnvolle Funktionspakete

Samsung bündelt oft genutzte Funktionen in Hubs. Im Readers Hub könnt ihr auf zahlreiche deutschsprachige und internationale Zeitungen, Bücher und Magazine zugreifen. Derzeit sollen 2 Millionen Bücher in 25 Sprachen, mehr als 1.600 Zeitungen und über 3.000 Magazine in 20 Sprachen zur Verfügung stehen.

Hinter dem Music Hub verbergen sich die Audio-Wiedergabe und ein Musik-Shop. Im Media Hub befinden sich dagegen die Foto- und Video-Bibliotheken. Offiziell unterstützt das Galaxy Tab unter anderem DivX, XviD, MPEG4, H.263 und H.264. In den Social Hub packt Samsung zum Beispiel die Anbindung an Social-Media-Networks wie Facebook, die SMS- und Instant-Messaging-Funktion sowie den E-Mail-Client und den Kalender.

Telefonieren, Video-Chat und SMS

Im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen und kommenden Tablets könnt ihr mit dem Galaxy auch telefonieren. Dazu nutzt ihr es entweder wie ein gewöhnliches Handy, per Freisprecheinrichtung und Bluetooth-Headset oder als Video-Telefon. Besonders letztere Funktion vermissen viele Kaufinteressenten bei Apples iPad.

Die Texteingabe funktionierte im Praxis-Check ausgezeichnet. Besonders die Swype-Funktion verdient Lob. Hier gebt ihr Wörter ein, in dem ihr ohne Absetzen von Buchstabe zu Buchstabe wischt. Eine Texterkennung setzt daraus automatisch die richtigen Wörter zusammen. Nach kurzer Einarbeitungszeit „tippt“ ihr schneller als mit jeder anderen Touchscreen-Eingabetechnik.

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Konkurrenten im iPad-Format von Asus, MSI und Co.

Die ersten iPad-Konkurrenten orientieren sich beim Formfaktor an der Größe des Apple-Bretts. So liegen die Tablets von Asus und MSI aber auch WeTab, RIM und Motorola zwischen 9,7 und 12,1 Zoll.

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Asus Eee Pad 121: 12,1-Zoll-Tablet mit CULV-Core-2-Duo.
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Asus Eee Pad EP121 und EP101TC

Asus geht gleich mit zwei multitouchfähigen Tablets an den Start. Das Eee Pad EP121 mit 12,1-Zoll-Display ist mit einem Core-2-Duo-Prozessor aus Intels CULV-Familie ausgestattet und kommt mit Windows 7 Home Premium. Somit ist es einem tastaturlosen Netbook näher als einem Tablet. Das 10,1-Zoll-Schwesterbrett EP101TC kommt der Tablet-Idee schon näher: Es soll auf Nvidias Strom sparender Tegra-Plattform basieren, 675 Gramm wiegen, 12 Millimeter hoch sein und Windows Embedded Compact 7 einsetzen. Beide Tablets kommen Anfang 2011 auf den Markt, die Preise sind noch nicht bekannt.

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MSI Wind Pad 100: Mit Intels Atom-Plattform und Windows 7.
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MSI Wind Pad 100 und 110

MSI startet ebenfalls mit einem Tablet-Paar. Beiden gemein ist aber nur das 10,1-Zoll-Display. Das Wind Pad 100 wird mit Atom Z530, Webcam, zwei USB-Ports, HDMI und Windows 7 ausgestattet sein. Da Windows 7 von Haus aus nicht gut mit Touchscreens harmoniert, spendiert MSI eine eigene Oberfläche. Gerüchten zufolge soll das Wind Pad 100 rund 500 US-Dollar kosten. Das Wind Pad 110 kommt etwas später auf den Markt und basiert auf Nvidias Strom sparender Tegra-2-Plattform. Google Android wird hier das Betriebssystem der Wahl sein.

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Neofonie WeTab: Größer als das iPad und besser ausgestattet.
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WeTab WeTab

Das auf einer wahren Hypewelle reitende WeTab der gleichnamigen Firma (ein Tochterunternehmen von Neophonie) soll bereits in wenigen Wochen ab rund 450 Euro bei Media Markt verfügbar sein. Sein Display misst 11,6 Zoll (1.366 x 768 Pixel). Darunter arbeiten Intels Atom N450, 1 GByte Arbeitsspeicher und eine 16-GByte-SSD. Als Schnittstellen stehen zwei USB- und Audio-Ports, ein Kartenleser, HDMI, Bluetooth, n-WLAN, UMTS und GPS zur Verfügung. Ein Beschleunigungs- und Umgebungslichtsensor komplettieren die Ausstattung. Auf dem WeTab kommt WeTab OS zum Einsatz. Es soll Adobe Flash und AIR sowie Apps von Googles Android-Betriebssystem unterstützen.

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LG UX10: 120-GByte-Festplatte statt kleiner SSD.
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LG UX10

Obwohl sich LG ziemlich aus dem Net- und Notebook-Geschäft zurückgezogen hat, wollen die Koreaner mit dem UX10 im neuen Tablet-Markt mitmischen. Das 10,1-Zoll-Gerät mit kapazitivem LED-Display bestückt LG mit Intel Atom Z530, 1 GByte Arbeitsspeicher, Webcam, WLAN und HDMI. Im Gegensatz zu anderen Tablets wird keine kleine SSD, sondern eine 120-GByte-Festplatte sowie Windows 7 installiert sein wird. Ein 7.200-mAh-Akku sorgt für Energie. Der Preis steht noch nicht fest.

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RIM BlackPad: Groß wie das iPad und mit zwei Kameras.
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RIM BlackPad

Auch der Hersteller der Blackberry-Smartphones hat mit dem BlackPad ein Tablet in der Mache. Es sieht dem iPad verdächtig ähnlich und hat ebenfalls ein 9,7-Zoll-Display. Ins Gehäuse werden Bluetooth, WLAN und je eine Front- und Back-Webcam eingebaut sein. Laut der Gerüchteküche sollen aber nur Besitzer eines Blackberry-Smartphones den vollen Funktionsumfang nutzen können. Das Betriebssystem wird nicht das hauseigenen BlackBerry OS sein, sondern von der jüngst übernommenen Firma QNX stammen, die bereits Infotainment-Systeme für BMW und Mercedes entwickelt hat. Das RIM BlackPad kommt womöglich im November 2010 auf den Markt, Preise sind noch nicht bekannt.

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Motorola Stingray MOTMZ600: Könnte so aussehen und mit Android 3.0 laufen.
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Motorola Stingray MOTMZ600

Zum Stingray gibt es bisher nur spärliche Informationen. Auf dem 10-Zoll-Tablet soll bereits die nächste Android-Version 3.0 (Codename Gingerbread) laufen und es soll wie das BlackPad von RIM mit einer Kamera auf der Vorder- und der Rückseite ausgestattet sein. Im Gegensatz zu Apples iPad wäre damit Video-Telefonie und Video-Chat möglich. Spekulationen nach soll Motorola Stingray MOTMZ600 im November 2010 auf den Markt kommen. Was es kosten soll, hat der Hersteller bislang nicht bekannt gegeben.

Mini-Pads: Tablets für die Jackentasche

Wem Tablets ab dem iPad-Formfaktor zu unhandlich sind, für den gibt es auch kompaktere Ausführungen. Netter Nebeneffekt: Einige Mini-Pads sind zudem günstiger als ihre großen Brüder.

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Archos 5 Internet Tablet: Super kompakt dank 4,8-Zoll-Display
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Archos 5 IT, 7 Home Tablet und 9 PCtablet

Das kompakteste Gerät unter den vielen Archos-Tablets ist der Archos 5 IT (ab 180 Euro) mit 4,8-Zoll-Display, einer Bauhöhe von maximal 20 Millimetern und einem Gewicht von höchstens 286 Gramm. Es wird von einem ARM Cortex A8 angetrieben, besitzt 256 MByte Haupt- und je nach Ausführung 8 bis 500 GByte Festspeicher. Android kommt als Betriebssystem zum Einsatz. Das bekommen auch Käufer des 7 Zoll großen Archos 7 home tablet (ab 160 Euro), der ebenfalls einen ARM Cortex besitzt. Die Ausnahme bildet das Archos 9 PCtablet. Unter seinem 8,9-Zoll-Display arbeitet Intels Atom-Plattform (Atom Z515) und auf der 60-GByte-Festplatte ist Windows 7 Starter Edition installiert. Im Handel ab etwa 450 Euro.

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Dell Streak: Aufgebohrtes Smartphone oder extrem kompaktes Tablet?
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Dell Streak

Das nur 10 Millimeter dünne Streak (ab etwa 600 Euro) hat ein 5-Zoll-Display, als Kraftwerk einen 1-GHz-Snapdragon und eine 16-GByte-SSD, auf der Android 1.6 installiert ist – außerdem bietet es eine Telefon-Funktion. Für Knipser ist eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut. Ab Werk ist das Mini-Pad bereits mit UMTS, Bluetooth und n-WLAN ausgerüstet. Wer zum Telefonieren das 5-Zoll-Brett nicht ans Ohr halten will, greift zum mitgelieferten Headset. Im Test reagierte das Streak schnell und präzise auf Eingaben. Menünavigation, Scrollen und Zoomen klappt ohne Ruckler.

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HP Slate 500: Kommt mit Windows 7 und webOS.
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HP Slate 500

Das von vielen Tablet-Fans sehnlichst erwartete Slate 500 wird HP nun doch nicht einstampfen, sondern wahrscheinlich sogar in zwei Varianten herausbringen. Die eine wird mit Windows 7, die andere mit webOS bespielt sein (Codename Hurricane). Letzteres stammt vom eingekauften Smartphone-Pioneer Palm und wird von der Branche als das geeignetere OS für HPs Tablet angesehen. Eine dritte Version mit Googles Android ist aber noch nicht ganz vom Tisch. Von der Hardware-Konfiguration ist lediglich durchgesickert, dass das Slate 500 ein edles Aluminiumgehäuse, zwei Kameras und einen Atom-Z-Prozessor besitzen wird. Wir erwarten HPs Slate 500 nicht vor Ende des Jahres.

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Finger weg: Das 1&1 Smartpad ist ein echtes Negativbeispiel für Tablets.
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Schrott-Pads: So macht man es nicht

Toshibas 7 Zoll großes Journ.E Touch gehört zu den günstigen Tablets (ab etwa 240 Euro), ist dafür aber auch sehr schwach auf der Brust. Toshiba bügelt zwar über das uralte Windows CE eine eigene Oberfläche, so richtig gut funktioniert das Ganze allerdings nicht.

Richtig mies ist das Smartpad von DSL-Provider 1&1. Das sich sehr billig anfühlende 7-Zoll-Tablet ist erschreckend langsam, sein Display allenfalls mittelmäßig und der Speicher mit 1 GByte Fest- und 256 MByte Hauptspeicher extrem klein. Die Medienwiedergabe funktioniert mit Einschränkungen, das Einlesen von Netzwerkverzeichnissen dauerte im Test quälend lang. Während das 1&1 Smartpad bereits kurz nach der Veröffentlichung eingestellt wurde, will Toshiba den Journ.E Touch langsam auslaufen lassen.

Clever und smart: Tablet-Alternativkonzepte

Neben den reinen Tablets kündigten einige Hersteller auch interessante Alternativen an. Während Acers Tablet eine Tastatur besitzt, wartet Toshibas Libretto W100 gleich mit zwei Displays auf. Lenovos IdeaPad U1 Hybrid ist Notebook mit herausnehmbarem Tablet in einem.

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Lenovo IdeaPad U1 Hybrid: Je nach Bedarf Tablet oder Notebook.
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Lenovo IdeaPad U1 Hybrid

11,1-Zoll-Subnotebook oder Tablet, das Lenovo IdeaPad U1 Hybrid ist beides. Denn das Display lässt sich vom Unterbau lösen und wie jedes andere Tablet benutzen. Dann steht euch ein 1-GHz-Snapdragon-Prozessor und das Linux-OS Skylight zur Verfügung. Im Notebook-Modus übernehmen dann ein Core 2 Duo und Windows 7. Üppig: Beide Teile des IdeaPad U1 Hybrid sind mit je einem eigenem UMTS-Modul und Akku ausgerüstet. Das Tablet allein wiegt nur 700 Gramm, das ganze System 1,8 Kilogramm und kostet ab etwa 700 Euro.

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Toshiba Libretto W100: Wirkt mit Dual-Display wie ein digitales Buch.
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Toshiba Libretto W100

Toshiba verfolgt bei seinem Libretto W100 den Ansatz eines digitalen Buches, wobei ihr Eingaben auf beiden 7-Zoll-Touch-Displays machen könnt. Auf Wunsch blendet das Tablet eine digitale Tastatur ein, die im Buch-Modus geteilt auf Daumenhöhe erscheint, ansonsten eine der beiden Display-Seiten komplett einnimmt. Toshiba konfiguriert das Libretto W100 mit einem Intel Pentium U5400 aus der Strom sparenden CULV-Linie, 2 GByte Arbeitsspeicher, einer 64-GByte-SSD und darauf installiertem Windows 7. Mit UMTS führt es Toshiba unter der Bezeichnung Libretto W100-10D (ab etwa 1.250 Euro), nur mit WLAN als Libretto W100-107 (rund 1.100 Euro).

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Acer Tablet: Kommt wahrscheinlich erst Anfang 2011 auf den Markt.
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Acer Tablet

Obwohl Acer noch vor wenigen Monaten dem Tablet-Markt keine große Zukunft prognostiziert hat, kommt jetzt doch ein noch namensloses Tablet von den Taiwanesen. Es kombiniert ein 7-Zoll-Display mit einer darunter eingelassenen Tastatur und sieht damit Amazons eBook-Reader Kindle DX sehr ähnlich. Während bisher angenommen wurde, dass das Acer-Tablet noch Ende des Jahres mit Android 2.2 auf den Markt, scheint der Hersteller jetzt doch auf Android 3.0 (Codename Gingerbread) zu warten. Das für Anfang 2011 avisierte Betriebssystem soll für Tablets optimiert sein und neue Funktionen bieten.

Convertibles – artverwandte Kopfverdreher

Wer Tablets zwar ziemlich cool findet, aber von seinem Notebook und dessen Tastatur doch nicht die Finger lassen kann, dem bieten sich als Zwischenlösung Convertibles an.

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Acer Aspire 1825PTZ-414G32N Timeline: Günstig, leicht und toll ausgestattet.
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Acer Aspire 1825PTZ-414G32N Timeline

Drehen, klappen, schreiben und wieder zurück: Das 11,6-Zoll-Convertible ist Notebook und Tablet in einem. Dank Intels CULV-Plattform für Strom sparende Notebooks hat das Acer Aspire 1825PTZ-414G32N Timeline sowohl Power als auch Ausdauer – im Test für 8:49 Stunden. Und auch die Ausstattung des 1,7 Kilogramm Leichtgewichts ist mit 4 GByte Arbeitsspeicher, 320-GByte-Festplatte, HDMI, n-WLAN und Gigabit-LAN zu dem Preis sensationell. Toll: Das Multitouch-Display reagiert auf Stift- und Fingereingabe.

Preis: ab etwa 550 Euro

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Asus Eee PC T101MT: 10,1-Zoll-Netbook mit dreh- und klappbarem Multi-Touch-Display.
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Asus Eee PC T101MT

Das mit Windows 7 arbeitende Convertible-Netbook bietet ein dreh- und klappbares 10,1-Zoll-Multi-Touch-Display, dass ihr sowohl mit den Fingern als auch dem mitgelieferten Stift bedienen könnt. Das 1,3 Kilogramm Gerät basiert auf Intels Atom-Plattform (Atom N450) und ist mit 1 GByte Hauptspeicher und einer 160-GByte-Festplatte ausgestattet. Zusätzlich stehen kostenlos 500 GByte Webspace zur Verfügung. Verbindung mit Netzwerken stellt es per n-WLAN und 100-MBit-WLAN her.

Preis: ab etwa 400 Euro

Systeme: iOS, Android, Windows 7 und mehr

Standard-Betriebssysteme, wie ihr sie von Notebooks und PCs kennt, sind für Tablets ungeeignet. Apple, Google, Microsoft und andere Hersteller programmieren dafür maßgeschneiderte Betriebssysteme für höchstmöglichen Komfort, Kompatibilität und Nutzbarkeit der Tablets.

Die Gründe, warum auf keinem Tablet MacOS X zum Einsatz kommt und nur wenige Hersteller Windows 7 oder Linux installieren, sind sehr einfach. Diese Betriebssysteme sind für wesentlich leistungsfähigere Hardware, hohe Soft- und Hardware-Kompatibilität sowie die Eingabe per Tastatur und Maus konzipiert. Hinzu kommen ein hoher Speicherplatzbedarf und deftige Lizenzkosten, die die Tablet-Hersteller kaum in den Preis einkalkulieren können, ohne dass das Gerät unattraktiv wird.

Apple, Microsoft, Google & Co. haben das gerade noch rechtzeitig erkannt und bieten darum schlanke und für Tablets optimierte Spezialversionen ihrer Betriebssysteme an.

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Apple iOS: Ziemlich flott und einfach zu bedienen.
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Apple iOS

Apples iOS für das iPad ist stark an das iOS für die iPhones angelehnt. Wer damit klarkommt, kann auch das iPad bedienen. Weiterer Vorteil: Um Software für das iPad zu schreiben, mussten die Entwickler iPhone-Applikationen nur etwas anpassen. Dementsprechend groß ist der Software-Bestand. Bisherige Tests zeigen auch, dass Apple sein iOS sehr gut auf die Hardware abgestimmt hat und es ziemlich flüssig läuft. Allerdings hat Apple sein iOS auch deutlich abgeschottet. Erst ein illegaler Hack (Jailbreak) löst die Fesseln und ermöglicht zum Beispiel die Installation von Software direkt von einem Speichermedium anstatt nur von Apples Appstore oder über das Camera-Connection-Kit sogar den Anschluss eines USB-Sticks. Den im Internet wichtigen Flash-Standard unterstützt iOS nicht.

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Google Chrome OS: Ist ein Cloud-basiertes Betriebssystem die Revolution?
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Google Android und Chrome OS

Wie Apple sein iOS hat auch Google Android von vornherein für ultrakompakte Mobile-Geräte wie Smartphones und Netbooks konzipiert. Das sehr einfach zu bedienende Android läuft inzwischen in diversen Versionen auf vielen Smartphones (HTC Desire) und erfreut sich auch wegen seiner Offenheit größter Beliebtheit. Seit der aktuellen Version 2.2 (Froyo) sind Leistungsumfang und Geschwindigkeit noch einmal spürbar gewachsen. Zudem haben der Softwareumfang in Googles Android Market und die Datenschutzfunktionen zugelegt.

Viele erachten Android zwar als das perfekte Betriebssystem für Tablets, doch Google will mit Chrome OS eine Revolution bei den Operating Systems (OS) einläuten. Es basiert auf Googles Browser Chrome und verfolgt den Ansatz eines Cloud- beziehungsweise Internet-basierten Betriebssystems. Allerdings setzt das wiederum einen permanenten und schnellen Internetzugang voraus, was wie bei Apples iPad WiFi erhebliche Kosten nach sich zieht. Wir wagen jedoch zu bezweifeln, dass Chrome OS ein großer Erfolg wird. Bereits der Chrome-Browser hat sich bisher nicht durchgesetzt.

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Microsoft Windows Embedded Compact 7 : So sieht der Browser des neuentwickelten OS aus.
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Microsoft Windows 7 und Embedded Compact 7

Windows 7 hat zwar den höchsten Bekanntheitsgrad aller aktueller Betriebssysteme und läuft auf PCs und Notebooks auch ziemlich gut, deswegen ist es jedoch nicht automatisch auch ein gutes Tablet-Betriebssystem. Im Gegenteil: Es überfordert die extrem Strom sparende, aber gegenüber Notebooks relative schwache Hardware zukünftiger Tablets, ist viel zu groß, überdimensioniert und auch nicht wirklich für die Bedienung mit (mehreren) Fingern geeignet.

Mit Windows Embedded Compact 7 (alias Windows CE 7) will Microsoft ein für Tablets und Home-Entertainment-Geräte geeigentes Betriebssystem Ende 2010 auf den Markt bringen. Es soll für die Fingersteuerung optimiert sein und neben Intel- und AMD-Prozessoren auch ARM-CPUs unterstützen, auf denen viele Smartphones und auch das Apple iPad basieren.

Tablet-PC - Trend-Thema Tablets: Die iPad-Konkurrenten werden immer stärker – welcher ist der beste?

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Intels und Nokias MeeGo: Soll Multitasking und Multitouch mit fünf Fingern beherrschen.
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HP/Palm webOS, Intel und Nokias MeeGo OS

Das ehemals zu Palm und nach dessen Kauf jetzt zu HP gehörende Betriebssystem ist eigentlich für Smartphones entwickelt. Es basiert auf einem Linux-Kern, beherrscht Multitasking und ist mehr auf den Business-Bereich ausgerichtet. HP arbeitet derzeit an einem kleinen Tablet mit Codenamen Hurricane, auf dem webOS zum ersten Mal eingesetzt werden soll. Gerüchten nach kommt es im ersten Quartal 2011 auf den Markt.

Das quelloffene MeeGo OS entstammt Intels Linux-Betriebssystem für Netbooks Moblin und Nokias glücklosem Maemo. MeeGo soll mit unterschiedlichster Hardware klarkommen, ähnlich flexibel wie Android sein, Multitasking und Multitouch (fünf Finger) beherrschen. Apps steuert Nokias Ovi Store bei. Bisher haben sich zwar einige Firmen wie Acer und Asus zu MeeGo bekannt, erste Netbooks oder Tablets mit MeeGoo sollen aber frühestens Ende 2010 auf den Markt kommen.

Unser Eindruck: Auf die Software kommt es an

Das Rennen um den neuen Tablet-Markt hat zwar gerade erst begonnen, doch bereits jetzt ist klar: Es wird weniger ein Kampf der besseren Hardware als der des besseren Betriebssystems und der darauf laufenden Software.

Das Rennen um die Vorherrschaft im Tablet-Markt hat gerade erst begonnen. Apple ist mit dem iPad zwar schon ein guter Frühstart gelungen, doch auf den zweiten Blick hapert es bei dem schicken Tablet doch an vielen Stellen.

Tablet-PC - Trend-Thema Tablets: Die iPad-Konkurrenten werden immer stärker – welcher ist der beste?

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Tablet-Betriebssysteme: Nicht die Hardware, sondern das OS wird entscheidend sein.
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Wie stark ist die Konkurrenz?

Aus dem iPad-Konkurrenzlager macht auf uns das Samsung Galaxy Tab GT-P1000 den besten Eindruck. Es hat weitaus mehr zu bieten als das iPad, ist handlicher und ziemlich schick noch dazu.

Aber auch Asus, MSI & Co. haben nicht geschlafen. Das nach außen hin zögerlich erscheinende Verhalten liegt jedoch nicht an der Furcht vor Apples vermeintlicher Übermacht. Es liegt eher daran, dass ein für Tablets essentiell wichtiger Bestandteil bisher fehlte: die Software, und im Speziellen ein einfach zu bedienendes, energieeffizientes und für Touch-Displays optimiertes Betriebssystem.

Während Apple mit iOS bereits ein solches hatte, sieht es bis heute im Rest der IT-Welt recht dürftig aus. Lediglich Googles Android kann Apples iOS gefährlich werden. Von anderen Betriebssystemherstellern wie zum Beispiel Microsoft oder HP/Palm gibt es bisher lediglich Ankündigungen.

Die OS-Entwicklung beziehungsweise Anpassung und das Schmieden von Allianzen mit den Tablet-Herstellern kostete die Software-Konzerne wertvolle Zeit, die sie eigentlich für ein nachgelagertes Problem dringend benötigen. Ohne attraktive Medieninhalte wie eBooks/ePaper, praktische Anwendungssoftware (Apps) und die Möglichkeit, die Downloads zentral und bequem zugänglich zu machen, ist das schönste Tablet wie ein Auto ohne Benzin - nutzlos. Apple und Google sind mit ihren Lösungen (Appstore, Android Market) aber bereits soweit vorgeprescht, dass selbst Software-Riese Microsoft sie kaum mehr einholen kann.

Eine Frage der Software

Wir gehen deshalb davon aus, dass die Entscheidung für das eine oder andere Tablet weniger von der Hardware abhängen wird. Denn im Gegensatz zu PCs oder Notebooks werden Tablets in der Leistung recht nah beieinanderliegen. Statt dessen wird die Software-Plattform beziehungsweise das Betriebssystem den Ausschlag geben. Der Anwender wird sich für ein Tablet entscheiden, dessen Software-Oberfläche ihm gefällt, mit der er problemlos umgehen kann und die ihm nützliche Programme und sinnvolle Inhalte bietet.

Bei genauerer Betrachtung könnte somit das Rennen um den Tablet-Markt bereits entschieden sein, noch bevor der Startschuss verklungen ist. Hersteller, die bis zum Weihnachtsgeschäft ihr Tablet nicht platziert oder zumindest vorgestellt haben, werden es 2011 sehr schwer haben.