Vor wenigen Tagen stellte der US-Konzern NVIDIA den Tegra 3 MultiCore-Prozessor vor, welcher vor allem in Tablets und Smartphones seine Anwendung finden soll. Aktuell ist der Markt bei Ersterem noch verhältnismäßig überschaubar, wenn es um verschiedene Preisklassen geht.

So teilt sich das Angebot momentan in zwei wesentliche Sektoren: Günstige Tablets  für zirka 300 Euro, und leistungsstärkere sowie oft aktuellere Geräte für ungefähr 500 Euro. Gestern äußerte sich NVIDIAs Chef Jen-Hsun Huang gegenüber einigen Redakteuren zur künftigen Preisentwicklung im Tablet-Markt.

So berichtete er, dass NVIDIAs Tegra-3-Plattform maßgeblich dazu beitrage, teure Geräte weitaus günstiger anbieten zu können. Konkret sprach Huang sogar von rund 299 US-Dollar als zukünftigen Preis für hochklassige Tegra-3-Tablets. Als Zeitraum bis zum Eintreten des Preisverfalls nannte Huang lediglich "wenige Quartale".

Inwiefern NVIDIAs Tegra-3-CPU allerdings tatsächlich zu einer Preissenkung beitragen kann, ist fraglich. Der Prozessor macht in der Regel nur wenige Prozent der Herstellungskosten aus. Die Konzerne müssten demnach die komplette Preispolitik ändern und insbesondere die Gewinnspanne pro Gerät reduzieren, um einen drastischen Preisfall realisieren zu können.