Der Internetdienstleister 1&1 hat angekündigt, sein SmartPad wieder vom Markt zu nehmen. Der Tablet-PC wurde erst im Juli 2010 veröffentlicht (hier unseren Hardware-Test lesen). Das SmartPad sollte als Konkurrenzprodukt zum iPad von Apple verkauft werden. Es wurden ein 7-Zoll-Touchscreen, ein 500 MHz schneller ARM11-Prozessor und 256 MB Arbeitsspeicher verbaut. Des Weiteren stand ein WLAN-Modul zur Datenübertragung zur Verfügung.

Das 1&1-Smatrpad hinkt den Konkurrenten hinterher.

Jeder Neukunde, der einen neuen DSL-16000-Vertrag bei 1&1 abgeschlossen hatte, erhielt gratis das SmartPad dazu. Für etwa 300 Euro konnten Bestandskunden das Gerät erwerben. Die Eigenentwicklung verkaufte sich aber sehr schleppend - als Grund wurde angegeben, dass es inzwischen viel bessere Geräte auf dem Markt gäbe. United Internet hatte etwa 25.000 Stück beim Hersteller NEC in Asien bestellt. Laut dem Unternehmen werden die letzten Geräte im September 2010 an die Kunden ausgeliefert. Danach wird das SmartPad nicht mehr zum Verkauf stehen.

In Zukunft will das Unternehmen aber nicht auf Tablet-PCs verzichten. Allerdings betonte der Unternehmenschef Ralph Dommermuth, dass künftig keine Eigenentwicklungen mehr angeboten werden, sondern nur noch Geräte anderer Hersteller.