Die gesamte letzte Woche stand ganz im Zeichen von Valve und deren Ankündigungen. Im Zuge der Steam Machines rückte Valve nun mit Details zu den kommenden Prototypen heraus, die das Unternehmen auch an die Steam-Nutzer versenden wird, die an der Beta teilnehmen dürfen. Und lasst es euch gesagt sein: Die Spezifikationen sind der Wahnsinn.

Nachdem Valve erst das hauseigene Betriebssystem SteamOS präsentierte, folgten die Enthüllungen der Steam Machines und des dazugehörenden Controllers.

Nun hat Valve die ersten detaillierten Infos zu den Spezifikationen seiner Steam Machines bekannt gegeben. Wie erwartet, handelt es sich dabei um frei konfigurierbare Bauteile, die man ganz einfach austauschen kann. Im Grunde also nichts anderes als HTPCs, nur eben mit SteamOS. Nutzern wird es also frei gestellt, ob sie in Zukunft ihre Steam Machines weiter ausbauen und upgraden wollen oder nicht. Es soll jedem überlassen sein, Änderungen vorzunehmen. Valve stellte zudem noch einmal deutlich klar, dass diese Spezifikationen nicht unbedingt jedem Geschmack entsprechen. Sie stellen lediglich ungefähre Zusammenstellungen dar, die von einer signifikanten Zahl an Nutzern bevorzugt würden. Schlußendlich könne sich jeder seine eigene Steam Machine zusammenbauen.

Valve nannte folgende Spezifikationen:

  • CPU: Entweder Intel i7-4770, Intel i5-4570 oder Intel i3
  • GPU: entweder Nvidia Titan, Nvidia GTX 780, Nvidia GTX 760 oder Nvidia GTX 660
  • RAM: 16 GB DDR3-1600 (CPU) und 3GB GDDR5 (GPU)
  • Festplatte: 1TB/8GB SSHD-Hybrid
  • Netzteil: 450 Watt 80 Plus Gold
  • Maße: ungefähr 12 x 12,4 x 2,9

Schaut man sich die ungefähre Preislage bei der Spitzenkonfiguration und der Preis/Leistungs-Konfiguration an, so kommt man ungefähr und nur basierend auf den gegebenen Daten (mit passendem Mainboard) auf einen Preis von knapp 1600 Euro für das Spitzenmodell und knapp 570 Euro für das Einsteigermodell.

Definitiv keine günstigen Preise. Und schon gar keine Konkurrenz für die kommenden Next-Gen-Konsolen. Doch das sollen die Steam Machines auch gar nicht sein. Tatsächlich sind sie nicht einmal als Konkurrenz für die herkömmlichen PCs angedacht.

"Der Prototyp, über den wir hier reden, soll nicht als Ersatz (für den PC) gedacht sein. Viele Nutzer wollen die Lücke zum Wohnzimmer schließen, ohne dabei auch ihre existierende Hardware aufzugeben oder allzu viel Geld auszugeben. Wir glauben, dass dies ein großartiges Ziel darstellt, und wir arbeiten an Möglichkeiten, es mithilfe unserer In-Home-Streaming-Technologie zu erreichen - wir werden in Zukunft noch weiter darauf eingehen."

Bilder zu den Prototypen gibt es leider noch keine. Aber Valve hat schon versprochen, Bilder zu veröffentlichen, sobald das finale Design der Prototypen bestimmt ist und noch bevor sie an die Beta-Teilnehmer versendet werden. Valve erwartet allerdings auch, dass die Leute auch selber an ein Re-Design wagen, ganz so wie die PC-Modder-Szene eben.