Bislang sind tragbare Datenspeicher in vielen Unternehmen ungern gesehen, da sie Viren in das Firmennetzwerk schleusen können. Auch das Abhandenkommen von Daten durch Verlust eines solchen Mediums ist ein Risikofaktor, den manche Unternehmen nicht eingehen möchten oder können. Fujitsu hat für letzteres nun eine Lösung.


Unter dem Namen "Secure USB Memory Device Prototype" ist ein - wie der Name schon sagt - Prototyp aufgetaucht, der Daten nach einer bestimmten Zeit automatisch löschen und auch die Kopierfunktionen regulieren kann. Dazu hat das Gerät einen Prozessor und einen Akku eingebaut, die es erlauben den Speicher nach einer festgelegten Zeit ohne Anschluss an einen authorisierten Computer komplett zu löschen.

Wer das nicht möchte, kann sich den Datenträger auch deaktivieren lassen. Sollte es dennoch gelingen, den Speicher vor der abgelaufenen Zeit in fremden Händen zu halten, hilft die "File Redirect Technology". Diese Software regelt den Zugriff auf die enthaltenen Dateien und kann bestimmen, welche Verzeichnisse oder Computer dazu berechtigt sind, Daten mit dem Stick auszutauschen.

Sollte ein unberechtigter Computer versuchen, auf die Daten zuzugreifen, wird ihm zwar ein Kopierprozess angezeigt, die Daten verweilen aber weiterhin auf dem Stick. Bis zur Marktreife wird es noch etwas dauern, interne Tests seitens Fujitsu sind jedoch im Gange.