In einer Pressemitteilung hat Elpida die Entwicklung von neuen DDR3-Chips bekannt gegeben, die bei einer Kapazität von einem Gbit, Taktraten von bis zu 2500 MHz (effektiv) erreichen sollen. Trotz der hohen Taktraten war es dem Unternehmen möglich, die Spannungen zu senken. Bei einem Takt von 2500 MHz sollen die neuen Chips nur 1,5 Volt benötigen, für 1800 MHz gar nur 1,2 Volt. Üblich sind deutlich höhere Spannungen von bis zu zwei Volt. Möglich wurde dies durch die Verwendung von Kupfer-Verbindungen und einer neuen Schaltkreis-Technologie, dank der die Chips sowohl 25 Prozent schneller sein als auch 22 Prozent weniger Energie benötigen sollen. Bei einer Kapazität von einem GBit lassen sich mit 16 Chips problemlos Speicherriegel mit einer Kapazität von 2 GB herstellen. Vermutlich werden die Speicherriegel auch dementsprechend viel kosten, dennoch zeigt diese Entwicklung das Potential von DDR3, noch bevor der Massenmarkt diese Speichertechnologie angenommen hat.