Sonys Handysparte läuft alles andere als gut, weshalb der Konzern eine Gewinnwarnung herausgegeben hat. Vor allem Aktionäre sind geschockt.

Sony - Sonys Handysparte: Milliardenverlust erwartet

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Sony muss aufpassen, dass die Handysparte nicht noch weiter sinkt.
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Im laufenden Geschäftsjahr ist mit einem Nettoverlust von 230 Milliarden Yen zu rechnen, was umgerechnet etwa 1,7 Milliarden Euro sind. Zuvor noch ging Sony von einem Verlust in Höhe von 50 Milliarden Yen (350 Millionen Euro) aus.

Sony will nun die Strategie fahren, das Risiko und die Schwankungen zu minimieren, um stabilere Erlöse zu erzielen. Unterdessen werden 15 Prozent der Stellen gestrichen, was etwa 1000 Mitarbeiter betrifft.

Gleichzeitig will das Unternehmen die Zahl der Handy-Modelle in der mittleren Preisklasse reduzieren und sich in bestimmten Regionen auf die teuren Smartphone-Modelle konzentrieren.

Erstmals seit dem Börsengang im Jahr 1958 wird Sony laut Chef Kazuo Hirai keine Dividende an seine Aktionäre zahlen.

Schon im vergangenen Geschäftsjahr hatte Sony mit einem Nettoverlust in Höhe von 917 Millionen Euro zu kämpfen. Schon seit Jahren ist die Lage bei Sony schwierig – die Kreditwürdigkeit wurde einmal mehr von Ratingagentur Moody's auf Ramsch-Niveau eingestuft.