Sony wird seiner PC-Sparte (Vaio) den Rücken kehren und diese an eine Investmentgesellschaft aus Tokio verkaufen - Medienberichte erwähnen hier einen Preis von umgerechnet etwa 291 bis 365 Millionen Euro, offiziell wurde dieser bislang aber nicht genannt. Ausgegliedert werden soll zudem das TV-Geschäft in eine eigene Gesellschaft.

Sony stößt seine Vaio-Sparte ab.

In Zukunft will sich Sony mehr auf seine mobilen Geräte konzentrieren, also Tablets und Smartphones. Um profitabler zu werden, will man zudem bis März 2015 etwa 5000 Stellen streichen - 3500 befinden sich außerhalb Japans. Letztendlich erhofft man sich durch diese Schritte jährliche Einsparungen in Höhe von umgerechnet 730 Millionen Euro.

Der Entertainment- und Spiele-Bereich ist für Sony nach wie vor einer der Stützpfeiler. Wie aus dem Finanzbericht für das dritte Geschäftsquartal hervorgeht, konnte die Spielesparte den Umsatz um 64,6 Prozent steigern und der operative Gewinn stieg um 292,1 Prozent. Sony führt das vor allem auf den Launch der PlayStation 4 zurück.

175 Millionen Euro an operativen Gewinn erwirtschaftete Sonys Filmstudio, der Musikbereich hingegen kommt auf etwa 153 Millionen Euro.

Was die PC-Sparte angeht, so will Sony zumindest weiterhin Support bieten. Die Herstellung und der Verkauf von PC-Produkten wird komplett eingestellt.