Die Ratingagentur Moody's stufte die Kreditwürdigkeit von Sony auf Ba1 herab, was bedeutet, dass auf dieser Stufe keine Investitionen in Wertpapiere mehr empfohlen werden. Die Wertpapiere wären daher eine spekulative Anlage - "Junk-Status" bzw. "Ramsch-Niveau".

Sony - Ratingagentur stuft Sony auf "Ramsch-Niveau" herunter

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Bei Sony läuft es derzeit nicht sonderlich gut.
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Zwar soll Sony laut Moody's durchaus Fortschritte beim Umbau des Unternehmens machen, doch diese würden nicht ausreichen, um die Ergebnisentwicklung zu stabilisieren. So heißt es: "Sonys Ertragskraft bleibt wahrscheinlich schwach und schwankungsanfällig."

Sony hat vor allem in der PC- Sparte und dem TV-Geschäft zu kämpfen, aber auch bei mobilen Produkten sieht es nicht mehr so rosig aus, da immer mehr Verbraucher zu Samsung und Apple wechseln.

Die Einschätzung einer Ratingagentur hat durchaus erhebliches Gewicht bei den Handlungen der Investoren und Gläubiger. Die Einstufung ist also nicht zu unterschätzen, vor allem was jene von Moody's betrifft.

Sony-Chef Kazuo Hirai hatte erst Ende 2013 die Prognose für den Jahresgewinn ordentlich nach unten korrigiert und einen Quartalsverlust von rund 19 Milliarden Yen vermeldet.

2012 wurde Sony von der Ratingagentur 2012 schon einmal auf Ramsch-Niveau herabgestuft. Die Agentur Standard & Poor’s sieht dieses Niveau aktuell noch nicht als ganz erreicht (insgesamt zwei Stufen davon entfernt).