Die ganze Welt leidet unter der aktuellen Wirtschaftskrise - auch viele Hersteller von Computerhardware fahren ihre Produktionen zurück oder korrigieren ihre Umsatzprognosen. Nichtsdestotrotz schätzt der Branchenverband Bitkom, dass der Markt für IT um rund 2,7 Prozent wachsen soll. Das entspräche einem Wert von 983 Milliarden Euro, 677 Milliarden Euro, also rund zwei Drittel, sollen alleine aus der Software- und Service-Branche stammen.

Diese wächst laut Schätzungen um 3,4 Prozent, die Hardwarebranche immerhin noch um 1,3 Prozent und macht somit die restlichen 305 Milliarden Euro aus. Die Erklärung für einen Wachstum trotz Krise ist einfach: Nicht die Industrieländer benötigen so viel Hard- und Software bzw. Services, sondern die Schwellenländer, zu denen auch China und Indien gehören. Dort finden Ausbauarbeiten und Weiterentwicklungen statt, die zu einem Wachstumsschub führen. Ob sich die Schätzungen bewahrheiten, wird sich im nächsten Jahr zeigen.