Der schweizer Filehoster Rapidshare dürfte zu einem der bekanntesten Unternehmen seiner Branche gehören. Diesen Ruhm erlangte die Aktiengesellschaft mit Sitz im schweizerischen Baar jedoch zum größten Teil durch illegale Downloads. Auf Grund diverser Gerichtsurteile gegen Rapidshare beschloss man allerdings den Kampf gegen Urheberrechtsverstöße aufzunehmen. Mit dem gestern neu vorgestellten Hosting-Modell geht man nun einen weiteren Schritt in diese Richtung.

Das neue Modell beinhaltet ein Traffic-Limit für öffentliche Downloads. Im Falle von RadpidPro-Usern sind dies 30 GB pro Tag und kostenlose Accounts kommen auf nur noch ein GB pro Tag. Nicht davon betroffen sind allerdings die eigenen Downloads und die Downloads der Rapidshare-Kontakte.

Hier besteht nach wie vor ein nicht begrenzter Traffic. Neu ist an diesem Modell aber auch folgendes: Ab sofort bezahlt allein der Uploader für den Dienst. Der Download kann selbst ohne Rapidshare-Account in voller Geschwindigkeit erfolgen.

Die Schweizer schlagen damit zwar den richtigen Weg ein, um gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen, doch bei vielen Kunden löst man damit keine Begeisterung aus. Auf Rapidshares Facebook-Seite äußern viele User ihren Unmut und wollen gar demnächst kündigen.

Ab dem 27. November wird das neue System in Kraft treten. Die Kosten bleiben für RadpidPro-User dabei unverändert.