Obwohl Peripherie-Spezialist Logitech Anfang Dezember die Milliarden-Grenze bei verkauften Mäusen überschreiten konnte, muss der Konzern einen Gewinnrückgang von rund 70 Prozent verkünden. Im letzten Quartal konnte man rund 70 Prozent weniger Gewinn einfahren als noch im Vorjahr. So sind statt 134 Millionen Dollar nur 40 Millionen Dollar in die Kassen des Herstellers geflossen.

Ebenfalls gesunken ist der Umsatz und zwar um rund 16 Prozent, was einen Rückgang von 744 auf 627 Millionen Dollar ausmacht. Grund dafür sei die anhaltende Rezession, durch die auch Logitechs Kunden ihre Lagerbestände nicht mehr füllen und so weniger abnehmen. Weder in Nord- und Südamerika, noch in der EMEA-Region konnte das Unternehmen ein Verkaufsplus erzielen. Der Rückgang lag zwischen 21 und 19 Prozent. Nur in Asien scheint ein lukrativer Markt zu sein: 8 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahresquartal. Dass das nächste Quartal noch schlechter wird, konnte der Konzern nicht ausschließen.