Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelten mit M-Blocks kleine Würfel-Roboter, die sich selbstständig zu größeren Strukturen formen können. Die Roboter verfügen dabei über keine sichtbaren Bewegtteile und werden mit einem Elektromotor angetrieben, der wiederum ein bis zu 20.000 Umdrehungen in der Minute erreichendes Schwungrad bedient.

Darüber hinaus sind die Würfel mit Zylindermagneten ausgestattet, die drehbar sind. Das bedeutet also, dass die Würfel sich stets mit entgegengesetzten Magnetpolen zugewandt sind, während die Kanten so geformt wurden, dass die magnetische Verbindung während der Kippbewegung am stärksten ist.

Somit können die Würfel-Roboter springen, rollen und sich miteinander verbinden - und das völlig selbstständig. Theoretisch können die Würfel in ihrer derzeitigen Größe in verschiedenen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen - die Forscher geben als Beispiele ein Baustellengerüst oder gar die Reparatur von beschädigten Brücken an.

Doch die Forscher denken noch viel weiter und wollen noch kleinere Würfel herstellen. Dabei verfolgt man das Ziel Mikroroboter zu erschaffen, die sich wiederum zu einem komplexeren Roboter formen. Als Vergleich nimmt man den T-1000 aus dem Film Terminator 2 – Tag der Abrechnung her, der sich durch flüssiges Metall selbst zusammenbaut.

Im Moment arbeitet man daran, dass sich Hunderte auf dem Boden verteilte Würfel selbst erkennen und völlig autonom zu Dingen wie einem Schreibtisch, Stuhl oder einer Leiter formen können.

Was die M-Blocks schon jetzt können und wie das Ganze in Bewegung aussieht, zeigt euch das folgende Video.