Im Rahmen einer BBC-Sendung zum Thema "60 Seconds Ideas to improve the World" hat sich die Science-Fiction-Autorin Elizabeth Moon für eine Markierung eines jeden Individuums ausgesprochen. "Wäre ich Kaiserin des Universums, würde ich darauf bestehen, dass jedes Individuum auf einzigartige Weise markiert wird - zum Beispiel in Form eines Strichcodes", sagte sie.

Science-Fiction - Sci-Fi-Autorin spricht sich für Strichcode-Tattoos bei Geburt aus

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Was haltet ihr davon, Menschen via Strichcode oder implantierten Chip zu identifizieren?
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Dabei könne man entweder auf einen tättowierten Strichcode oder aber auch einen implantierten Chip bei der Geburt setzen. Und das habe laut Moon auch mehrere Vorteile. Das sei eine einfache und günstige Methode, wodurch man beispielsweise Soldaten identifizieren könne, die im Krieg Zivilisten verletzt oder getötet hätten.

Durch eine solche Markierung könne man aber auch zwischen Soldaten und zivilen Personen unterscheiden. Die Informationen wären mit einem entsprechenden Scanner lesbar.

"Anonymität wäre genauso unmöglich wie die Verwechslung von Personen. So wäre es einfacher Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Vorteile gäbe es aber nicht nur im Krieg, sondern auch in Situationen weit weg vom Krieg", so Moon. Auf welche Vorteile sie außerhalb des Krieges jedoch anspielt, verriet sie nicht.

Dass die Meinung von Elizabeth Moon nicht sonderlich gut ankommt, ist auf der Facebook-Seite von BBC zu lesen. Dort finden sich zahlreiche negative Stimmen.