Mit EmoSpark wurde ein neues Projekt ins Leben gerufen, bei dem es sich um einen mit Android laufenden Würfel handelt, dessen Künstliche Intelligenz unter anderem auf die Stimmung des Nutzers reagiert.

Science-Fiction - EmoSpark: Künstliche Intelligenz für das eigene Heim

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Die eigene Künstliche Intelligenz für Zuhause.
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Der Würfel nutzt dabei normales Face-Tracking, um das Gesichts des Nutzers zu analysieren. Hier kommt dann eine spezielle Engine zum Einsatz, die von Patrick Rosenthal und seinem Team entwickelt wurde. So kann EmoSpark also verschiedene menschliche Emotionen erkennen und darauf reagieren.

Bevor das aber der Fall ist, muss EmoSpark seinen Nutzer kennenlernen und ein Emotions-Profil (Emotional Profile Graph (EPG)) erstellen. Im Laufe der Zeit sammelt das Gerät Daten, beispielsweise wenn man mit diesem über Text oder auch Stimme interagiert. Damit all das aber überhaupt funktioniert und etwa auch aus der Stimme bzw. Stimmlage die Emotionen ausgelesen werden können, kommt noch eine sogenannte Emotion Processing Unit (EPU) zum Einsatz.

Die Reaktion des Gerätes auf die jeweilige Stimmung sieht beispielsweise so aus, dass verschiedene Songs, Videos oder andere Inhalte auf Seiten wie Youtube und Facebook vorgeschlagen werden. Je fortgeschrittener das erstellte EPG ist, desto besser kann EmoSpark auch mit dem Nutzer via Sprachausgabe kommunizieren. Sollte ein Freund des Nutzers im Raum auftauchen, wird dieser erkannt und kann dem Gerät seinen Namen und seine Stimmung mitteilen.

Aber auch zum Lernen und Abrufen von Informationen aus dem Web lässt sich das Gerät verwenden. Weitere Fähigkeiten kann EmoSpark durch Drittentwickler erhalten, die ihre eigenen Apps entwickeln können.

Aktuell findet sich das Projekt auf indiegogo.com für eine Crowdfunding-Finanzierung. Noch 49 Tage verbleiben, doch allzu rosig sieht es im Moment nicht aus.

Schaut euch am besten das folgende Video dazu an.