Samsung ist zu einer Geldstrafe von 340.000 Dollar verurteilt worden, da das Unternehmen den Konkurrenten HTC angeblich durch gekaufte User-Kommentare in ein schlechtes Licht rückte. Neben Samsung müssen auch zwei taiwanische Firmen in die Kasse greifen, die die Hetzkampagne durchgeführt haben sollen.

Wie es heißt, habe Samsung Studenten dafür bezahlt, negative Kommentare über verschiedene HTC-Geräte zu posten. Gleichzeitig sollen die Studenten Geld dafür bekommen haben, Samsung-Geräte zu empfehlen. Klar also, dass Taiwans Wettbewerbsbehörde (FTC) aktiv wurde und eine Untersuchung einleitete.

Dabei ist man der Ansicht, dass das Verhalten dem Werbebetrug gleichkomme und die Online-Kampagne unfair sei. Samsung selbst zeigt sich enttäuscht von dieser Entscheidung, da man sich nach wie vor zu einer transparenten und ehrlichen Kommunikation mit den Verbrauchern verpflichtet habe. Nun will man die Entscheidung prüfen und alle nötigen Schritte einleiten, um den eigenen Ruf zu schützen.

Es ist nicht das erste Mal, dass es die FTC auf Samsung abgesehen hat. Bereits wegen irreführender Werbung bezüglich einer Kamera-Funktion des GT-S6102 musste der Konzern 10.000 Dollar Strafe zahlen.

Samsung jedenfalls ist - ebenfalls wie andere Hersteller in der Branche - kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um derartige Kampagnen geht. Häufig hat man es auf Apples iPhone abgesehen. Auf Seitenhiebe gegen Apple verzichtet Samsung diesmal aber bei der Werbekampagne zum neuen Tablet Galaxy Note 10.1 2014.