In einem Interview hat Sonys PS4-Lead-Architect Mark Cerny verraten, womit die PS4 Pro zusätzliche Ressourcen erhalten soll: ein DDR3-RAM-Riegel mit 1 GB wird den Hauptspeicher der Konsole entlasten.

PS4 Pro - Lead Architect Mark Cerny: Die PS4 Pro erhält zusätzlich 1 GB DDR3-RAM

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Die PS4 Pro soll volles 4K-Gaming ermöglichen
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Mit der PS4 Pro will Sony endlich alle Versprechen einlösen, die man mit der PS4 nicht einhalten konnte. Sprich 4K-Gaming und mindestens aber stabile Framerates plus höhere Grafikdetails bei 1080p. Der Hauptspeicher verbleibt zwar auch weiterhin bei 8 GB DDR5, die Ingenieure bei Sony unter Lead Architect Mark Cerny haben aber sichergestellt, dass den Spielen in Zukunft mehr Speicher davon zur Verfügung stehen. Und wie wurde das bewerkstelligt? Bekannt ist ja bereits, dass die PS4 Pro eine höhere Taktrate bei der CPU aufweisen wird (2,1 GHz gegenüber 1,6 GHz bei der PS4) sowie mit 36 mehr Recheneinheiten bei der GPU mitbringt gegenüber den 18 bei der PS4.

Rund zehn Prozent mehr Speicher

"Wir hatten das Gefühl, dass die Spiele mehr Speicher benötigten - um die zehn Prozent - also fügten wir der Konsole einen Gigabyte an langsamen, herkömmlichen DDR3-RAM hinzu", so Cerny. "Wenn man bei einem Standard-Modell zwischen Anwendungen wechselt, etwa von Netflix auf ein Spiel, ist Netflix noch immer im Systemspeicher vorhanden, selbst wenn man das Spiel spielt. Wir nutzen diese Architektur, weil es uns erlaubt, sehr schnell zwischen den Anwendungen zu wechseln. Nichts muss mehr geladen werden, es befindet sich bereits im Speicher."

Durch den zusätzlichen DDR3-Speicher verändert sich nun die Art und Weise, wie die Hardware mit den Daten umgeht: Sobald man auf der PS4 Pro Netflix beendet, verschiebt die PS4 Pro die Daten in den zusätzlichen DDR3-Speicher, dadurch wird nahezu ein Gigabye vom DDR5-Speicher wieder freigegeben. Und davon nutzt die PS4 Pro rund 512 MB für Spiele. Somit stehen Spielen auf der PS4 Pro 5,5 statt 5 GB DDR5-Speicher zur Verfügung - Speicher, der in erster Linie für 4K-Rendering verwendet werden sollte, auch wenn die Entwickler frei darüber entscheiden dürfen.

Klingt doch schon mal großartig, nicht?

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