IGN UK sprach mit SonyComputer Entertainment Americas President und CEO Jack Tretton über die ersten Reviews der PS4.

PS4 - Was SCEA-CEO Jack Tretton über die ersten PS4-Reviews und den bevorstehenden Launch sagt

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Jack Tretton
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Sony feiert diesen Freitag die Weltpremiere der PS4 in New York. Im Zuge dessen haben bereits die ersten Medien ihre Reviews zur PS4 veröffentlicht.

Tretton sei aber ganz die Ruhe in Person. Mittlerweile habe er bereits vier Konsolen-Launches mitgemacht und er habe sich noch nie zuversichtlicher gefühlt. "Wir wussten, dass wir die Maschine haben, wir wussten, dass wir die Entwickler hinter uns haben und wir wussten, dass wir die Spieler hinter uns haben würden", so Tretton. Alles würde dieses Mal stimmen. Die Hardware, die Spiele, der Preis. Das allgemeine Interesse an der Konsole sei immens und so natürlich auch die Vorbestellzahlen. Tretton ist der Meinung, dass das alles nur möglich war, weil man dieses Mal auf die Spieler und Entwickler gehört habe und auf ihre Wünsche eingegangen sei. Sony habe zwar immer zugehört, aber nicht immer von Anfang an.

Die ersten Reviews seien für ihn auch insgesamt zufriedenstellend und er sei überwältigt von den Reaktionen der Community.

Das Hardware-Team habe sich in früheren Fällen erst nach 80 Prozent Fertigstellung der Community zugewendet und gefragt, was sie sehen wolle und dann erst den Verantwortlichen bei Sony mitgeteilt, was man noch ändern könne. Dieses Mal sei das anders. "Wir haben wirklich den Spielern zugehört und von Anfang an mit den Entwicklern zusammengearbeitet. [...] Dieses Mal ist es von Spielern für Spieler und das sieht man auch."

Natürlich sei Sony in erster Linie ein Unternehmen, dass Gewinn erzielen müsse. Daher sei es unmöglich, ein Multimillionen-Projekt für 99 Cents pro Exemplar zu verkaufen. Das sei einfach nicht drin. Aber Sony versuche, der Community das Beste zu bieten, was möglich ist und Tretton sieht darin einen großen Dienst an den Fans.

Wie sich die PS4 schlussendlich schlagen werde, könne man jetzt aber nicht genau sagen. Die PS3 habe einen holprigen Start gehabt, aber sieben Jahre später wurden insgesamt 80 Millionen Einheiten verkauft. Daher müsse man wohl noch mindestens die nächsten zehn Jahre abwarten, um sagen zu können, ob die PS4 ein Erfolg ist.

Auf die Frage, was er davon halte, dass Sonys President of Worldwide Studios Shuhei Yoshida soviele Auftritte in den Medien habe und allen die Show stehle, antwortet Tretton, dass er absolut einverstanden damit sei, dass Shuhei Yoshida derzeit soviel Medieninteresse erhält, da er der Mann hinter der PS4 sei. "Shu kann etwas sagen, und die Leute sagen dann, 'Aw, das ist süß', wenn ich etwas sage, ändert sich der Aktienkurs."