PlayStation UK und Ireland Boss Fergal Gara teilte in einem Interview mit, dass Sony nicht damit rechnet, die Versorgung mit PS4 noch vor April in ausreichender Menge bereitstellen zu können.

PS4 - Sony rechnet erst ab April mit einem Ende der Versorgungsknappheit

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Willige Spontankäufer werden wohl noch bis April warten müssen
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Sonys PS4 ist eine wahre Erfolgskonsole. Selbst die eigenen Erwartungen wurden übertroffen. Bislang konnten weltweit über 5,3 Millionen Konsolen an die Endverbraucher verkauft werden. Seit heute hat auch in Japan hat die nächste Generation angefangen. Da ist es kein Wunder, dass Sony diese unerwartet hohe Nachfrage kaum abdecken kann.

PlayStation UK und Ireland Boss Fergal Gara teilte in einem Interview mit, dass man wohl noch bis April warten müsse, ehe die Versorgung flächendeckend und ausreichend garantiert werden kann.

"Ich kann es nicht präzise angeben", so Gara. "Aber basierend auf dem, was ich bislang gesehen habe, wird es bis April herum schwer werden. Es wird immer mal ein oder zwei Wochen geben, in denen die PS4 erhältlich sein wird, aber wir sollten um den April herum eine ausreichende Versorgung garantieren können."

Das sei momentan der angepeilte Zeitraum Sonys. Gara stellt klar, dass es nur eine Schätzung sei und die ausreichende Versorgung auch etwas früher oder etwas später sein könne.

"Die PS4-Vorbestellungen waren offensichtlich ein starker Indikator für das, was danach geschah, aber sie waren so groß, dass wir uns selbst kineifen mussten, und uns fragten, ob die Leute nicht bei mehreren Geschäften vorbestellt hatten, und auch, ob einige dieser Vorbestellungen überhaupt echter Intension entsprachen."

So habe Sony nicht mit diesen hohen Vorbestellzahlen gerechnet. Tatsächlich entpuppten sie sich als real, was Gara auch auf den Launch-Preis zurückführt. Verglichen mit dem Einführungspreis der PS3 im Vergleich zur PS2, bestand kein so großer preislicher Unterschied zwischen der PS3 und der PS4.

"Der Preisunterschied zwischen der PS3 und der PS4 ist nicht wirklich so groß wie er noch bei der PS2 und der PS3 war", erklärt Gara. "Aber wir sprechen hier auch über eine Öffentlichkeit, die nun an ständige technologische Updates bei Geräten mit vernünftiger Preisgestaltung wie Smartphones und Tablets gewohnt ist. Also gibt es hier nun eine gewisse Anziehungskraft in Sachen Upgrades, was bedeutet, dass die Konsumenten viel eher dazu bereit waren und dass es einen gewissen Nachholbedarf gibt, den wir so nicht erwartet hatten. Es war eine angenehme Überraschung."

Da nun die PS4 auch in Japan veröffentlicht wurde und sich dort bereits viele japanische Entwickler begeistert von der Konsole zeigten und Spiele angekündigt haben, wird es sicherlich interessant sein, die nächsten internationalen Verkaufszahlen zu sehen.