Hier folgt der nächste Schlag im Next-Gen-Konsolenduell. Dieses Mal ist wieder Sony dran. Sony Computer Entertainment UKs Fergal Gara findet es kundenfeindlich, jedem Käufer eine Kamera aufzuzwingen. Es sollte klar sein, dass er damit Microsoft meint, die ihre 'Kinect 2.0'-Kamera mandatorisch jeder Xbox One beilegt.

PS4 - Sony: Aufgezwungene Kamera ist kundenfeindlich

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Bei der PS4 ist die Kamera optionel
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In einem Interview mit Eurogamer bezeichnete Fergal Gara das Aufzwingen einer Kamera als kundenfeindlich. "Eine Entscheidung wurde gefällt - und ich denke, es was die absolut richtige Entscheidung, und zwar jene, dass es kundenfeindlich ist, (jeder Konsole) eine Kamera aufzuzwingen. Es bietet dem Spieler keine Wahlmöglichkeit, und von daher ist es für eine spielerfreundliche Marke das Sinnvollste, ihnen eine Wahl zu lassen", so Gara. "Und ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung."

Die Playstation-Eye-Kamera sei zwar technisch fortgeschritten, aber dennoch nur eine Option. Es obliege dem Käufer, sie zu erwerben oder davon abzusehen.

Einen weiteren Vorteil sehe Gara in der fast zeitgleichen Veröffentlichtung beider Next-Gen-Konsolen. "Ein Nachteil von 16 Monaten (Zeitraum zwischen der Veröffentlichung der Xbox 360 und der PS3) und die Aufholjagd um Marktanteile in der Current-Gen, die eine sehr vernetzte Generation war, in der Freunde im Kreis von Freunden sind, waren echte Knochenarbeit."

Man müsse einen guten Start erwischen und sich auf Trab halten. Die PS4 sei eine Plattform, die sich weiterentwickeln werde. Das gelte für den Verkaufsstart als auch für die kommenden Jahre.

"Das ist der Weg zum Sieg. Und Gameplay und Core-Elemente sind natürlich ebenso ausschlaggebend dafür. Sie werden stark beginnen, aber sie müssen auch weiterhin wachsen und sich verbessern."