Sonys Sorgenkind im Spielesektor ist und bleibt die PS Vita. Schwache Absatzzahlen, wenig Spiele-Support und teure Memory Cards sind nur einige der zahlreichen Probleme, mit denen Sony zu kämpfen hat. Doch zumindest in Japan trägt eine kürzliche Preissenkung bereits Früchte.

PlayStation Vita - Verkäufe in Japan steigen nach Preissenkung um das Vierfache

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Ob eine Preissenkung auch in Deutschland was brächte?
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Seit dem 28. Februar müssen Japaner sowohl für die 3G- als auch für die Wi-Fi-Variante der PS Vita nur noch 19.980 Yen (rund 165 Euro) hinblättern. Damit wurde der Preis für die Wi-Fi-Variante um ein Fünftel und der Preis der 3G-Variante um ein Drittel gekürzt.

Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. So teilte SCEJ-Präsident Hiroshi Kawano auf einer Pressekonferenz für One Piece: Pirate Warriors 2, für welches in Japan übrigens rund 500.000 Vorbestellungen vorliegen, mit, dass die Verkaufszahlen der PS Vita seit der Preissenkung um das Vierfache angestiegen seien.

Wenn man bedenkt, dass Sony vor der Preissenkung in einer Woche gerade mal 11.000 PS Vitas an den Mann bringen konnte, dürfte sich die Zahl nun im Bereich um die 40.000 Einheiten bewegen.

Sollten diese Angaben stimmen, dürfte es umso unverständlicher erscheinen, dass die Preissenkung vorerst nur Japan betrifft, denn die PS Vita kämpft schließlich weltweit um eine höhere Akzeptanz. Vor allem in Deutschland.