Sony gibt ein paar weitere Details zur Software von PlayStation Vita für die Öffentlichkeit frei. Diesmal geht es um die Update-Funktion, die viele Spieler aktuell bei der PlayStation 3 und der PSP nervt. Oft muss man eine halbe, wenn nicht sogar eine ganze Stunde warten, bis das Update installiert ist. Zu viel, gibt selbst Sony zu und gesteht ein paar Probleme mit dem Netzwerk der PlayStation 3 ein. Mit Vita soll das allerdings besser werden, denn Sony will insbesondere die Softwareupdates für PS Vita weniger aufdringlich gestalten.

PlayStation Vita - Updates sollen weniger aufdringlich werden

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Systemupdates sollen die Nutzer von PlayStation Vita weniger nerven.
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Shuhei Yoshida, der Präsident von SCE äußerte sich in einem Interview mit dem Magazin Game Informer dazu, dass man bei Sony aus der PlayStation 3 und der PSP einige Lektionen gelernt hätte und was er zu verschiedenen Dingen meint, die Nintendo in der letzten Zeit gemacht hat. Unter anderem äußerte er sich zu der Art und Weise, wie bei der PlayStation Vita die Systemsoftware-Updates eingespielt werden sollen. Diese sollen nämlich deutlich schneller vonstattengehen, als bisher von der PSP gewohnt.

„Es ist sehr nervig, wenn man nur eine Stunde in seinem arbeitsreichen Leben Zeit hat, um ein Spiel zu spielen und dann dreißig Minuten darauf verschwenden muss, um ein Update für die Hardware zu machen.

Ich kann nichts über die spezifischen Pläne sagen, aber wir sind uns über die aktuelle Situation sehr bewusst und wir wollen diese Dinge mit der PS Vita weiter voranbringen.“

Aktuell sind die Update, die Sonys Konsolen durchführen, alles andere als nutzerfreundlich. Ist eine neue Firmware vorhanden, so verlangt die PS3 nach einem Update, sobald man versucht ein Spiel zu spielen. Der gesamte Updateprozess dauert meist 30-45 Minuten, je nach Netzwerkgeschwindigkeit auch länger. Wie genau der Updateprozess verbessert werden soll, ist nicht bekannt. Man könnte darauf spekulieren, dass Updates in Zukunft im Hintergrund heruntergeladen werden, um den Updateprozess für die Nutzer weniger aufdringlich zu machen. Aber immerhin hat Sony schon mal zugegeben, dass sie auf dem falschen Weg waren.