Die Katze ist aus dem Sack: Sonys neues Handheld-System hört auf den Namen PlayStation Vita und soll den mobilen Spielsektor bereits zu Weihnachten mit Pauken und Trompeten einnehmen. Technik-Geeks sabbern schon jetzt zu Recht aus beiden Mundwinkeln, aber ob das Konzept aufgeht? Gucken wir uns mal an.
Sonys neuer Handheld



Bilderstrecke starten: Klicke auf ein Bild (14 Bilder)Das nennt man doch mal eine Kampfansage: 249 Euro für den modernsten Spiele-Handheld der Welt. Nun ja, zumindest wenn man auf globale Instant-Konnektivität verzichtet. Für weitere 3G-Bauteile darf man 50 Glocken mehr auf den Tisch legen, andernfalls muss einfaches Wifi-Anbandeln für Web-Sessions ausreichen. Trotzdem ein echter Hammer! Eine Beinahe-PS3 im Hosentaschenformat, die zum selben Preis über den Ladentisch geht wie Nintendos aktuelles Wunderkind 3DS. Ein unmoralisches Angebot zum Schwindeligspielen!
Da ist er also. So sieht Sonys Kleiner aus.PlayStation Vita heißt das kleine schwarze Technikpaket, bei dem Sony volles Risiko fährt. Vita wird höchstwahrscheinlich bis zum letzten Halbleiterstrang aus Spieleinnahmen subventioniert. Wie sonst sollte der Kampfpreis von 249 Euro gehalten werden? Immerhin verlangt Nintendo für ein deutlich leistungsschwächeres und unsubventioniertes Gerät dieselbe Summe.
Allein grafisch zieht Sonys Jüngster an Nintendos Schielaugengenerator vorbei wie ein Firebird an einem Corsa. Playstation-3-Niveau erreicht das Schmuckstück zwar nicht vollends, denn mit einer Auflösung von 960 x 544 und einer reduzierten Polygonleistung klafft durchaus noch eine spürbare Lücke zum Mutterschiff. Doch auf fünf Zoll Diagonale fällt der Unterschied nur unwesentlich aus.
Ein mobiler Zockertraum? Vielleicht. Dennoch steht Sonys jüngster Kreation ein harter Kampf bevor, denn der Nutzen von tollen Funktionen, einschließlich Touchstrips, echten Analog-Sticks und Kippsensor, steht nicht zur Diskussion. Die Frage ist eher, ob Zocker heute noch gewillt sind, ein weiteres Gerät anzuschaffen, um unterwegs eine Runde daddeln zu können.
Ein Uncharted für den Handheld ist in der Entwicklung.Eine Frage, die offenbar auch bei den Sony-Entwicklern auf dem Kompass rotierte, denn man spürt, wie viel Mühe investiert wurde, um PS Vita sowohl von der Nintendo-Konkurrenz als auch von üblicher Handy-Software abzuheben.
Konzeptionell erinnert die Hardware-Philosophie stark an die Playstation Portable. Sonys erste Mobilkonsole rangierte in ihrer Rechenkraft irgendwo zwischen PS1 und PS2. Bei Geometrieberechnungen lag sie sogar näher am Erstling; erst schärfere Texturen, modernere Texturfilter und knallige Grafikeffekte ließen den Eindruck aufkommen, man hielt eine geschrumpfte Playstation 2 in der Hand.

















Casual Games gibt es zu Hauf für Smartphones, und länger fesselnde Spiele will ich eigentllich nicht auf einem 5 Zoll Bildschirm erleben...
Bringt einem ja wunderbar viel, wenn dafür keine gescheiten Spiele erscheinen. Man erinnere sich an die PSP, sämtliche Spiele waren Umsetzungen "Großer" Ps3-Titel. Und das Software-Aufgebot der letzten Jahre war ziemlich mangelhaft. Okay, bei Nintendos Handheld gibt es viel Lizensschrott (Germanys Next Topmodel usw.) aber dafür ist das Aufgebot an interessanten Spielen IMO deutlich größer.
Vlt. ändert sich das ja, die 3DS Launch-Titel waren nun auch nicht das wahre. Aber ich bezweifle, das Sony sich im Handheld-Geschäft gegen Nintendo durchsetzt.
Ich freu mich auf die PSVITA, sieht super aus, und ich kann meine spiele einfach mitnehmen :) auch super, da ich jedentag aus dem Haus muss, und sie dient auch als multimediagerät. Da verzichte ich auf ein neues smartphone (das eh überteuert ist) und geb mich mit psvita und meinem alten se p1i zufrieden :) UND kann die besten spiele spielen! yay
Von mir aus kann da auch ein Netztstecker dran sein.^^
Aber ist schon klasse wenn man die mit auf 's Klo nehmen kann.^^