Ersteindruck
Nach Kinect-Gezappel, das ganz ohne Controller auskommt, und 3D-Effekt ohne Brille auf Nintendos 3DS schickt Sony nun ein bewegungsaktives Controllersystem ins Rennen. Vielleicht ein wenig spät, denn das Prinzip ist bereits von der Wii bekannt. Erfolg verspricht aber dennoch die Verbindung von äußerst präziser Steuerung mit modernen grafischen Möglichkeiten. Auch für Partygames sind die Motion-Eingabegeräte absolut tauglich. Der Unterhaltungskonzern macht zudem nicht den Fehler, ausschließlich die Casual-Gamer bedienen zu wollen. Mit einem auf Move-Tauglichkeit ausgelegten Heavy Rain oder einem neuen SOCOM wird auch das Core-Publikum geködert.
Heavy Rain: Wir sind gespannt, was sich Sony für die Move-Version einfallen lässt.Die angespielten Titel rangierten zwischen typischem Party-Gaming und überkandidelten Zockspaß, wie ihn vor allem die Japaner lieben. Gegenüber dem Kinect-Paket besteht natürlich auch noch ein preislicher Vorteil. Das Starter-Pack soll für etwas über 60 Euro in den Läden stehen, während Microsoft für den Zappelspaß ohne Controller ganze 150 Piepen vom Kunden will. Dafür kann man dann auch schon mal eine Innovationseinbuße in Kauf nehmen. Sollte jetzt auch noch ein ausgewogenes und vor allem ausgereiftes Line-Up nachgeschoben werden, wird auch der Move-Zusatz ab dem 15. September zu einer fest etablierten Größe heranwachsen.














