Die Marktforscher von Gartner haben im März eine Prognose veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass der Absatz im PC-Markt um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr schrumpfen werde. Kürzlich wurde die Prognose korrigiert und man rechnet nun mit einem Wachstum um 2,8 Prozent auf 299 Millionen verkauften Einheiten.

PC-Markt 2010 - Großes Wachstum und gleichzeitiger Preisverfall

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Netbooks kurbeln die PC-Verkäufe an.
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54 Prozent der verkauften Einheiten gehen auf Kosten der Mobilrechner. Davon wiederum 18 Prozent auf das Konto der Netbooks, was einer Stückzahl von 29 Mio. entspricht. Die hohen Verkaufszahlen der Netbooks sind auch einer der Gründe für den gleichzeitigen Preisverfall. Dieser entspricht 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Durchschnittspreis pro verkaufter Einheit beträgt somit derzeit 577 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Für 2010 rechnet man mit einem Rückgang um 8,8 Prozent auf nur 526 Euro pro Stück. Entgegen dem Durchschnittspreis werden die Stückzahlen voraussichtlich auf 336 Mio. Geräte wachsen.

Man rechnet im kommenden Jahr mit einem Netbook-Anteil von 21 Prozent. Doch Mitte bis Ende des Jahres 2010 werden die Verkaufszahlen für die Netbooks zurückgehen. Der Grund für den Rückgang könnte die gesättigte Marktnische sein. Im Bereich der Bürorechner halten sich die Firmen mit einer Neuanschaffung noch bedeckt.

Erfahrungsgemäß werden die Firmen erst nach der Veröffentlichung des ersten Servicepacks auf Windows 7 umsteigen. Danach wird aller Voraussicht nach der Absatz im Desktop-Bereich wieder steigen. Wie zu sehen ist, kämpft der IT-Markt derzeit mit einem größeren Wachstum und gleichzeitig mit einem deutlichen Preisverfall. Welchen Einfluss Windows 7 darauf hat bleibt abzuwarten.

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