Nachdem NVIDIA bereits Mitte Januar andeutete, dass der Umsatz um 40 bis 50 Prozent einbrechen würde, kam es nun noch schlimmer als befürchtet. Für das abgelaufene Quartal, welches am 25. Januar 2009 endete, ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um satte 60 Prozent zurück.

Ähnlich schlecht sah es zuletzt im zweiten Quartal 2004 aus, als NVIDIA noch mit den Nachwehen der GeForce-FX-Serie zu kämpfen hatte. Noch schlimmer hat es den operativen Gewinn bzw. Verlust erwischt, der mit 147,7 Millionen US-Dollar zu Buche schlägt. Im Vorjahresquartal konnten die Kalifornier noch einen Gewinn in Höhe von 257 Millionen US-Dollar verbuchen.

Um wieder aus der Verlustzone zu kommen und sich gegen die Wirtschaftskrise zu stemmen, kündigte NVIDIA-Chef Jen-Hsun Huang an, die operativen Kosten zu senken. Dazu zählen laut Huang Einsparungen bei den Reisekosten sowie ein Einstellungsstopp - betriebsbedingte Kündigungen seien vorerst nicht geplant. Bei den Investitionen will NVIDIA nicht kürzen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Trotz der schwierigen Lage blicken die GeForce-Väter mit Zuversicht in die Zukunft, sieht man sich doch mit CUDA, Ion, Tegra und Tesla gut für die kommenden Aufgaben gerüstet.