Die Aufgaben von Grafikkarten beschränkten sich in letzter Zeit nicht nur auf das 3D-Rendering. Mit der CUDA-Schnittstelle bei NVIDIA oder der Compute-Abstraction-Layer-Schnittstelle (CAL) bei AMD trieb man vor allem GPU-Computing voran. Laut Raja Koduri, einem AMD-Verantwortlichten, will sich die US-Amerikanische Chipschmiede nun von CAL und CTM (Close To Metal) trennen. Dies äußerte man zumindest gegenüber TG Daily. Man wolle sich nun voll und ganz auf OpenCL bzw. DrectX 11 konzentrieren, das in knapp sechs Monaten mit Compute Shader eine eigene GPGPU-Computing-API mitbringen wird. Microsoft rückte bereits erste Details dazu heraus. Open Computing Language (OpenCL) soll 2009 erscheinen und wie OpenGL von der Khronos Group entwickelt werden. Die Arbeiten an den eigenen Lösungen wären somit nicht sinnvoll, heißt es weiter. Nebenbei erwähnte Raja Koduri, dass ein entsprechendes Produkt im ersten Quartal 2009 das Licht der Welt erblicken wird.