Auf der GTC 2013 präsentierte NVIDIA eine Techdemo, in der die aktuelle Entwicklung des GPU-Renderings bei der Simulation von Gesichtsausdrücken demonstriert werden sollte. Mit FaceWorks bietet NVIDIA eine entsprechende Rendering-Technologie an. Hintergrund der Demo: Zu jedem Pixel der Hautoberfläche in der Demo "Digital Ira" sind 8000 Instruktionen hinterlegt.

Beim Real-Time-Rendering in FullHD-Auflösung resultiert dies in 82 Millionen Floating-Point-Operationen pro Sekunde pro Frame. Bei 60 Bildern pro Sekunde sprechen wir dann von 4,92 Milliarden Floating-Point-Operationen pro Sekunde für die gesamte Szene. Noch nicht einberechnet sind die 161 Texturfilter-Fetches pro Pixel.

32 GB an Daten wären nötig, um einen solchen Detailreichtum ohne jegliche Form von Kompression bereitzustellen. Für FaceWorks haben NVIDIA und das Institute for Creative Technology (ICT) die Datenmenge auf rund 300 MB reduzieren können. Dazu werden zunächst die Ähnlichkeiten verschiedener Gesichtsausdrücke analysiert - die Daten sozusagen komprimiert. Zudem wird nicht mehr jeder Pixel einzeln betrachtet, sondern es wird ein Raster aus 8 x 8 Pixeln erstellt und für dieses Raster werden die Berechnungen ausgeführt.

Ein weiteres Video

Nun bietet NVIDIA die "Digital Ira"-Techdemo zum Download an. Eine GeForce GTX Titan soll zur Hälfte ausgelastet sein. NVIDIA nennt als Mindestvoraussetzung eine GeForce GTX 670.