Bisher waren Notebook-Besitzer immer auf den Hersteller angewiesen, wenn sie neue Grafikkartentreiber benötigten. Diese kümmerten sich teilweise eher schlecht als recht darum und viele Treiber waren daher veraltet. In einer Pressemitteilung hat NVIDIA nun angekündigt, dass dies der Vergangenheit angehört und Besitzer eines Notebooks mit GeForce-Go-8/9- oder Quadro-NVS-Grafik die Treiber direkt bei dem Grafikkartenhersteller herunterladen können.

In der aktuellen (Beta-)Version fügt NVIDIA beispielsweise CUDA-Unterstützung hinzu. Programme zur Videobearbeitung wie TMPGEnc oder Badaboom oder für Distributed-Computing wie Folding@Home können nun auf den Grafikchips der Notebooks Berechnungen durchführen. Zudem werden PhysX-Berechnungen mit der Unterstützung der CUDA-Schnittstelle möglich, auch wenn es aufgrund der relativ geringen Leistung der Notebook-Grafikchips wenig Sinn macht. Einen WHQL-zertifizierten Treiber soll es zu Beginn nächsten Jahres geben.