Mit dem Kauf von Ageia eröffnete sich NVIDIA eine eigene Lösung, Physiksimulationen - beschleunigt durch den Grafikkartenprozessor - berechnen zu können. Seit ein paar Wochen ist dies nun mit der GeForce GTX 280, GeForce GTX 260, GeForce 9800 GTX+ und GeForce 9800 GTX offiziell möglich.

Benötigt wird neben einer solchen Grafikkarte noch ein angepasster GeForce-Treiber samt PhysX-Software. Wer selbst Hand anlegen wollte, konnte durch eine Treiber-Modifikation sein Modell auf Basis der G9x-Chips ebenfalls dazu bewegen. Laut TGDaily soll der kalifornische Grafikkarten-Hersteller PhysX ab dem 5. August für sämtliche CUDA-fähigen Grafikkarten freigeben. Darunter fällt in erster Linie die ältere GeForce-8000-Serie.

Zudem soll ein neuer WHQL-zertifizierter Treiber und eine neue Version der PhysX-Software kommen, die die Physik-Beschleunigung für weitere Spiele freischalten soll. Dazu gehört beispielsweise "Ghost Recon 2: Advanced Warfighter" und die beiden kostenlos erhältlichen Anwendungen "Warmonger" und "Cell Factor". Derzeit lassen sich vor allem Unreal Tournament 3 und der Benchmark 3DMark Vantage beschleunigen.