Wie Hardware-Infos aus unternehmensnahen Quellen erfahren haben will, wird NVIDIAs nächste High-End-GPU mit dem Codenamen GT212 zwar im Vergleich zum GT200 und GT200b um etwa 400 Millionen Transistoren schwerer (und kommt somit auf 1,8 Milliarden), soll gleichzeitig aber mehr als 25 Prozent seiner Fläche eingebüßt haben und nun kleiner als 300 Quadratmillimeter sein.

Der ursprüngliche GT200 in 65-nm-Strukturbreite kam dabei noch auf stolze 576 Quadratmillimeter und der auf 55 nm geshrinkte GT200b war noch immer 470 Quadratmillimeter groß. Die Mehrzahl an Transistoren soll durch eine von 240 auf 384 gesteigerte Anzahl an Shadereinheiten und eine von 80 auf 96 vergrößerte Anzahl an TMUs zurückzuführen sein. Ein paar Transistoren dürfte NVIDIA allerdings beim Speicherinterface eingespart haben. Dies soll nicht mehr 512 Bit breit sein, sondern nur noch 256 Bit.

Kompensiert werden soll dies offensichtlich durch - im Vergleich zu GDDR3 - höher getakteten GDDR5-Speicher. Einen ähnlichen Schritt ging AMD bei der HD-4870, während NVIDIA bei seinem Top-Modell auf bewährte Technik zurückgriff. Zwar dürfte GDDR5 im Vergleich zu GDDR3 noch etwas teurer sein, durch das schmalere Speicherinterface wird das PCB allerdings simpler und kostengünstiger. Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, werden wir wohl im zweiten Quartal dieses noch jungen Jahres erfahren.